UIreich: So wollen wir Real schlagen
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München und Madrid - Sven Ulreich erklärt bei SPORT1, wie der FC Bayern die Hinspiel-Niederlage gegen Real Madrid am Dienstag noch drehen will und spricht über die Kritik an der Offensive.

Auf Sven Ulreich wird es am Dienstag in Madrid besonders ankommen:

Der Torwart des FC Bayern muss Reals Star-Offensive um Cristiano Ronaldo (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) aufhalten, wenn der FCB trotz der 1:2-Niederlage im Hinspiel doch noch das Champions-League-Finale erreichen will.

Eine große Aufgabe, wenn man bedenkt, dass Ulreich beim letzten Duell im Estadio Bernabeu vor einem Jahr noch die klare Nummer zwei der Münchner hinter Manuel Neuer war.

Doch nach dem langfristigen Ausfall des Nationalkeepers hat der anfangs unsichere Ex-Stuttgarter seine Chance genutzt und maßgeblich zur Erfolgsserie unter Jupp Heynckes beigetragen.

Vor dem Abflug sprach SPORT1 im Kurz-Interview mit Ulreich über die Chancen auf den Einzug ins Endspiel.

SPORT1: Was macht Ihnen nach der Heimniederlage Hoffnung?

Sven Ulreich: Dass wir im Hinspiel sehr gut gespielt haben und besser waren als Madrid. Wir haben nur unsere Chancen nicht genutzt. Deshalb gehen wir davon aus, dass wir weiterkommen, wenn wir diesmal unsere Chancen nutzen und hinten zu null spielen.

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SPORT1: Worauf muss die Mannschaft im Estadio Bernabeu besonders achten, wenn es etwas werden soll?

Ulreich: Es gibt nichts Besonderes zu beachten. Es ist natürlich ein interessantes Spiel. Wir spielen gegen Real Madrid, eine der besten Mannschaften der Welt. Aber sonst geht man da rein wie in jedes andere Spiel auch.

SPORT1: Was erwarten Sie von der Offensive, nachdem es ja nach dem Hinspiel deutliche Kritik gegeben hat?

Ulreich: Ich glaube, die Kritik ist übertrieben. Wir haben jetzt in einem Spiel die Tore nicht gemacht. Sonst haben wir jede Begegnung mit drei, vier Toren Unterschied gewonnen. Es gibt einfach solche Spiele, wo man das Tor nicht trifft. Aber ich denke, dass wir die Klasse haben und am Dienstag beweisen werden, dass wir treffen können.

SPORT1: Das heißt, Sie planen das Finale in Kiew fest ein?

Ulreich: Auf jeden Fall. Sonst bräuchten wir ja gar nicht nach Madrid zu fliegen.

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