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Cristiano Ronaldo scheitert mit Juventus Turin im Viertelfinale der Champions League. Für den Superstar endet damit eine beeindruckende Serie.

Eine Grätsche voller Frust und eine völlig berechtigte Gelbe Karte als Konsequenz - die letzte Aktion von Cristiano Ronaldo in dieser Champions-League-Saison war eine unrühmliche.

Wenige Sekunden später war Schluss und das Aus des Superstars im Viertelfinale nach einer 1:2 (1:1)-Niederlage mit Juventus Turin besiegelt. Der Traum vom sechsten Gewinn des "Henkelpotts" und der Einstellung des Rekords von Francisco Gento platzte jäh.

Da half auch Ronaldos Führungstor (28.) gegen seinen Lieblingsgegner Ajax Amsterdam nichts. Am Ende jubelten die jungen Wilden gegen die "Alte Dame" dank der Treffer von Donny van de Beek (34.) und Matthijs de Ligt (67.).

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Erstes CL-Halbfinale ohne Ronaldo seit 2010

Ronaldo, der schon beim 1:1 im Hinspiel traf, war zum insgesamt neunten Mal in der Königsklasse gegen die Niederländer erfolgreich - dennoch riss eine eindrucksvolle Serie des 34-Jährigen.

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Erstmals seit der Saison 2009/10 findet ein Halbfinale in der Champions League ohne CR7 statt, damals scheiterte er mit Real Madrid bereits im Achtelfinale.

Im Duell mit Ajax stemmte sich Ronaldo gegen das Aus, doch vor allem im zweiten Durchgang gelang ihm gegen die zunehmend stark aufspielenden Youngster aus Amsterdam immer weniger.

Ob sich seine Spieler zu sehr auf Ronaldo verlassen hätten, wurde Trainer Max Allegri anschließend bei Sky Italia gefragt. "Nein, absolut nicht", entgegnete der Coach. "Ronaldo hat uns im Laufe der Saison viel gegeben, aber wenn du das Viertelfinale erreichst, brauchst du jeden Spieler."

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Auch Ronaldos Viertelfinal-Serie reißt

Ein Aus im Viertelfinale ist im Übrigen eine gänzlich neue Erfahrung für Ronaldo.

Zehn Mal hatte er mit Manchester United und später mit Real in seiner Karriere die Runde der letzten Acht in der Champions League erreicht, jedes Mal kam er mit seinem Team weiter - bis nun Ajax Ronaldos Lauf stoppte.

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