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Heung Min Son führt die Spurs mit seinem Treffer zum Sieg
Heung Min Son führt die Spurs mit seinem Treffer zum Sieg © Getty Images
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London - Die Spurs überraschen dank Heung-Min Son gegen Manchester City. Glaubt man der Statistik, droht Pep Guardiolas Starensemble das Champions-League-Aus.

Tottenham Hotspur hat die internationale Feuertaufe in seinem neuen Stadion mit dem Glück des Tüchtigen bestanden.

Die Mannschaft von Teammanager Mauricio Pochettino gewann das erste Europacupspiel in der neuen Arena an der White Hart Lane gegen Ligarivale Manchester City nach hartem Kampf 1:0 (0:0).

Damit haben die Spurs im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwoch kommender Woche vor fremden Publikum im Etihad Stadium beim englischen Meister eine gute Ausgangsposition (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER).

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Von 19 K.o.-Duellen im Europapokal, in denen die Spurs einen Heimsieg vorlegten, gelang ihnen bislang 17 Mal der Einzug in die nächste Runde - nur Manchester United (1963) und der 1. FC Kaiserslautern konnten das Blatt anschließend noch wenden.

Agüero verschießt Strafstoß

Nicht nur deshalb muss sich ManCity mit den beiden deutschen Nationalspielern Leroy Sané und Ilkay Gündogan im zweiten Match gewaltig steigern, wenn der Traum vom "Quadruple" weiter leben soll.

Pep Guardiola geht zum achten Mal in seiner Champions-League-Karriere mit der Hypothek einer Auswärtsniederlage ins Rückspiel, nur zwei Mal (2011 mit Barca gegen Arsenal und 2015 mit dem FC Bayern gegen Porto) gelang ihm anschließend noch das Weiterkommen.

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Der frühere Leverkusener Heung-Min Son machte mit seinem Treffer in der 78. Minute den Erfolg der Hausherren perfekt. 

Die Gäste, die bislang nur 2016 die Runde der letzten Vier im wichtigsten Vereinswettbewerb der Welt erreichen konnten, hatten in der 13. Minute die mögliche Führung verpasst, als der argentinische Torjäger Kun Agüero einen Handelfmeter vergab. 

Guardiola bringt Sané erst spät

Bei Manchester City, das im Achtelfinale den deutschen Vizemeister Schalke 04 ausgeschaltet und vor allem beim 7:0 im Rückspiel gedemütigt hatte, stand Gündogan in der Startelf. Sané musste sich zunächst mit einem Platz auf der Bank begnügen. 

Das Team von Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola gab vom Anpfiff weg den Ton an und hätte frühzeitig in Führung gehen müssen, nachdem Schiedsrichter Björn Kuipers aus den Niederlanden den Videobeweis bemüht und anschließend wegen eines Handspiels von Danny Rose auf Elfmeter entschieden hatte.

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Der ansonsten treffsichere Agüero scheiterte aber vom Punkt an Weltmeister Hugo Lloris im Tor der Hausherren. Der Franzose wurde entsprechend von seinen Mitspielern gefeiert.

Tottenham, das in der Runde zuvor Borussia Dortmund (3:0, 1:0) keine Chance gelassen hatte, agierte nach dieser Szene in seinem erst zweiten Königsklassen-Viertelfinale etwas mutiger (Spielplan und Ergebnisse der Champions League). 

Kane verletzt sich

Tottenham hatte in der 26. Minute seine erste gute Möglichkeit, als Three-Lions-Kapitän Harry Kane an Gäste-Torwart Ederson scheiterte. Kurz darauf wurde Son in aussichtsreicher Position von der Defensive des englischen Meisters gestoppt. Kurz vor der Pause zeichnete sich Ederson erneut gegen Rose aus.

Nach der Pause neutralisierten sich beide Teams zunächst. Tottenham hatte Pech, dass Kane nach einem Zweikampf mit Nationalmannschaftskollege Fabian Delph bereits in der 56. Minute verletzt vom Feld musste.

Son musste in der 77. Minute ebenfalls behandelt werden, ehe er 60 Sekunden später mit einer tollen Einzelaktion Geschichte schrieb und das Match entschied.

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