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Salzburg's Norwegian forward Erling Braut Haland celebrates after scoring 1-0  during the UEFA Champions League Group E football match Salzburg v Genk in Salzburg, Austria, on September 17, 2019. (Photo by JOE KLAMAR / AFP)        (Photo credit should read JOE KLAMAR/AFP/Getty Images)
Erling Braut Haaland traf mit seinem ersten Torschuss in der Champions League © Getty Images
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Über zehn Jahre braucht Salzburg für den Einzug in die Champions League, keine zwei Minuten vergehen bis zum ersten Tor. Dem Schützen Haaland gelingt Historisches.

Über ein Jahrzehnt hat Red Bull Salzburg vergeblich versucht, in die Gruppenphase der Champions League einzuziehen. Beim fulminanten 6:2 (5:1)-Erfolg beim Debüt in der Königsklasse benötigten die Salzburger keine zwei Minuten, um Geschichte zu schreiben.

Toptorjäger Erling Braut Haaland traf gleich mit seinem ersten Torschuss zur frühen Führung gegen den KRC Genk.

Haaland wie einst Möller

Die Tormaschine des FC Salzburg, wie der österreichische Serienmeister international antritt, rückte damit in einen illustren Kreis auf. Vor ihm trafen laut Datendienstleister Opta nur zwei Spieler in den ersten zwei Minuten ihres Champions-League-Debüts: 1995 Andreas Möller und 2009 Eliaquim Mangala.

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Der Norweger Haaland erzielte zugleich das früheste Tor einer österreichischen Mannschaft in der Champions League. Doch das war nur der Auftakt einer unfassbaren Torgala allein in den ersten 45 Minuten.

Salzburg-Tormaschine stellt weiteren Rekord auf

Der 19-Jährige legte noch zwei weitere Treffer (34., 45.) nach - insgesamt erzielte Haland in neun Pflichtspielen in dieser Saison 17 Tore.

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Haaland gelang damit als erstem Teenager bei seinem Champions-League-Debüt ein Dreierpack in der ersten Halbzeit. Vor ihm trafen überhaupt erst drei Teenager in der Königsklasse dreifach: Raúl (1995 für Real Madrid), Yakubu Aiyegbeni (2002 für Maccabi Haifa) und Wayne Rooney (2004 für Manchester United).

Zur Pause lagen die Salzburger mit 5:1 in Führung. Hee-Chan Hwang (36.) und Dominik Szoboszlai (45.+2) erzielten die weiteren Treffer für die Gastgeber. Die Gäste aus Belgien konnten nur zwischenzeitlich durch Jhon Lucumi (40.) verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel traf zunächst Mbwana Samata (52.) für Genk, ehe Salzburgs Andreas Ulmer (66.) den alten Vier-Tore-Vorsprung wiederherstellte.

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