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Der FC Liverpool gewann zuletzt die Champions League
Der FC Liverpool gewann 2019 die Champions League © Getty Images
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Im Streit um die geplante Reform hat die Vereinigung Europäischer Ligen einen Gegenvorschlag ausgearbeitet. Die Bundesliga könnte einen Startplatz verlieren.

Ab 2024, so viel steht fest, wird die Champions League reformiert. Wie diese Veränderungen konkret aussehen, ist allerdings noch unklar.

Die geplante Champions-League-Reform, die Europas Klub-Verband (ECA) Anfang des Jahres verkündete, ist bei der Mehrheit der europäischen Klubs auf großen Widerstand gestoßen und sorgt noch immer für Diskussionsstoff. Die Vereinigung Europäischer Ligen präsentiert nun ein alternatives Modell.

Geplante Reform der ECA

Für große Aufregung sorgte beispielsweise der Vorstoß, nur noch vier der 32 Startplätze über die Platzierung in nationalen Ligen zu vergeben. 24 Teams wären durch ihre Teilnahme am Vorjahr wieder startberechtigt und damit fest gesetzt.

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Zudem würden nur vier Teams aus der Europa League aufsteigen. Insgesamt sollen, laut Reform, 96 Teams in einer dreistufigen Liga spielen.

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Die Bild hat nun die wichtigsten Details aus dem Gegenvorschlag publiziert. Die grundlegendste Veränderung betrifft wohl die Anzahl der Startplätze. Nur die Bundesliga, England, Spanien und Italien haben bislang vier feste Startplätze in der Champions League, Frankreich nicht.

Nun sollen die fünf Top-Nationen die gleiche Anzahl an Startplätzen erhalten. Für die Bundesliga bedeutet das, dass ein Platz in Gefahr sein könnte. Sie hätte nur drei Plätze sicher, allerdings kann der vierte über die Play-Offs erreicht werden.

Höhere Prämien für Europa-League-Starter

Aufgrund der ab 2021 stattfindenden Reduzierung von 48 auf 32 Teams erwarten Europa League Teilnehmer höhere Prämien, da der Verteilungsschlüssel zwischen Champions League und Europa League im Vorschlag weiterhin bei 3,5:1 angesetzt wird. Der Schlüssel zwischen Europa League und Europa League 2 soll 2,5:1 betragen.

Viele weitere Punkte im Vorschlag entsprechen dem Status Quo, unter anderem die Qualifikation der Klubs über die Tabellen ihrer nationalen Ligen und die automatische Qualifikation der Champions-League- und Europa-League Sieger für die Folgesaison.

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