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Marcel Sabitzer erzielte gegen Zenit St. Petersburg ein spektakuläres Distanzschusstor
Marcel Sabitzer erzielte gegen Zenit St. Petersburg ein spektakuläres Distanzschusstor © Imago
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RB Leipzig fährt in der Champions League einen wichtigen Sieg ein. Zwei Österreicher machen gegen Zenit einen Rückstand wett, Timo Werner muss früh raus.

RB Leipzig nimmt in der Champions League nach einem Zaubertor Kurs aufs Achtelfinale. Die Sachsen besiegten Zenit St. Petersburg zu Hause verdient mit 2:1 (0:1) und liegen nach drei Spielen mit sechs Punkten wieder im Soll.

Konrad Laimer (49.) und Marcel Sabitzer (59.) mit einem wunderbaren Rechtsschuss drehten die Partie, Jaroslaw Rakizki (25.) hatte den russischen Meister in Führung gebracht.

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Vor 41.058 Zuschauern in der ausverkauften Leipziger Arena setzte Trainer Julian Nagelsmann im Mittelfeld wieder auf seine Kreativspieler Kevin Kampl und Emil Forsberg, die am Samstag im Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg (1:1) auf der Bank gesessen hatten.

Yussuf Poulsen musste dafür aus der Startelf weichen (Tabelle der Champions League). 

Leipzig zeigte sich von Beginn an sehr engagiert, hatte mehr als 60 Prozent Ballbesitz und setzte mit Laimers Lattenschuss aus 20 Metern ein erstes Ausrufezeichen. 

Traumtor von Zenit schockt Leipzig

RB überbrückte meist schnell das Mittelfeld, doch gegen die kompakte Zenit-Abwehr fehlte vor dem gegnerischen Strafraum oft die zündende Idee. Sabitzers erster Distanzschuss (14.) flog übers Tor (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker). 

Die Gäste vermieden ein kompliziertes Aufbauspiel und setzten auf lange Bälle. Damit brachten sie die Leipziger aber immer wieder in Verlegenheit. Nach einer Flanke von der linken Seite scheiterte Sebastian Driussi mit einem Volleyschuss (11.).

Mitte der ersten Halbzeit nahm Rakizki genauer Maß und drosch den Ball nach einem Abpraller aus 25 Metern ins Netz. Kampl hatte viel zu halbherzig verteidigt.

"Es war ein schweres Spiel heute, wenn du ewig lange hinterherläufst nach einem Tor, das aus dem Nichts kommt", sagte Sabitzer nach dem Spiel bei DAZN.

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Leipzig antwortete mit wütenden Angriffen, einen Kopfball von Nationalspieler Lukas Klostermann konnte Zenit-Keeper Michail Kerschakow gerade noch parieren. In der Folge zeigten Nagelsmanns Schützlinge allerdings auch wieder die Fehler der letzten Wochen: ungenaue Pässe und mangelnde Cleverness im Abschluss.

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Nationalspieler Timo Werner verzog kurz vor der Pause aus wenigen Metern übers Tor (40.).

Werner zur Halbzeit ausgewechselt

Zur zweiten Halbzeit blieb Werner draußen, dafür kam Matheus Cunha ins Team. Der Brasilianer scheiterte nach eleganter Ballannahme mit einem Fallrückzieher knapp. Kurz darauf war Laimer zur Stelle, als er aus von der rechten Seite ins lange Eck einschoss (Spielplan der Champions League). 

Leipzig erhöhte den Druck und wurde nochmals dafür belohnt. Nach einer Flanke von der linken Seite zirkelte Sabitzer den Ball aus halbrechter Position genau in den Winkel. Kerschakow blieb nur der staunende Blick.  "Richtig geil. Davon träumst du, dass der im Spiel auch so reingeht", sagte Sabitzer auf die Frage, wie man sich nach einem solchen Tor fühle 

"Wir haben es gut gemacht, haben viel über Außen gespielt, schießen das frühe 1:1 und dann sind wir dran geblieben", erklärte der 25-Jährige weiter und ergänzte: "Das 2:1 hat uns natürlich sehr geholfen in der Phase, hintenraus hätten wir es auch ein bisschen höher gewinnen können." 

Doch St. Petersberg hatte sich noch nicht geschlagen gegeben. Der Tabellenführer der russischen Liga setzte immer wieder gefährliche Konter. In der 68. Minute kam der eingewechselte Yordan Osorio am Fünfmeterraum frei an den Ball, schloss aber zum Glück für die Hausherren zu hastig ab.

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