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Nach der Verletzung von Niklas Süle braucht Niko Kovac einen neuen Abwehrchef. Benjamin Pavard kündigt Gespräche mit dem Trainer an und bringt sich in Stellung.

Wird ein Ex-Stuttgarter jetzt zum Abwehrchef beim FC Bayern?

Niklas Süle galt beim deutschen Rekordmeister als Boss der Defensive, fällt wegen eines Kreuzbandrisses im linken Knie aber mindestens sechs Monate aus.

85-Millionen-Euro-Neuzugang Lucas Hernández muss seine Rolle und Topform erst noch finden. Jérôme Boateng ist unter Trainer Niko Kovac außen vor.

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Bleibt Benjamin Pavard, der in dieser Saison unter Kovac gesetzt ist. Seine starke Bilanz: zwölf Pflichtspieleinsätze, ein Tor, zwei Assists. In allen drei Wettbewerben verpasste er noch keine Minute.

Pavard: "Wünsche mir, dass es so weitergeht"

SPORT1 fragte Pavard: Sind Sie jetzt der neue Abwehr-Chef? 

"Das weiß ich nicht, da muss ich erstmal mit dem Trainer sprechen, dann werden wir sehen. Ich habe jetzt aber viele Spiele in Folge gemacht, und hoffe, dass ich gegen Piräus auch wieder spiele und noch mehr Verantwortung übernehmen kann. Ich fühle mich auf jeden Fall gut und wünsche mir, dass es so weitergeht”, sagt der 23-Jährige im Gespräch mit SPORT1.

Top-Neuzugang Pavard!

Bereits vor ein paar Wochen gab es Lob von höchster Stelle. Noch-Präsident Uli Hoeneß zu SPORT1: "Er zeigt jetzt schon nach ein paar Wochen, dass er einer der besten Transfers werden wird, die wir je gemacht haben. Mir war immer klar, dass er ein überragender Transfer wird. Vor allem, weil er charakterlich wunderbar ist."

Am Dienstagabend in der Champions League bei Olympiakos Piräus (ab 21 Uhr im Liveticker) wird er erneut in der Startelf stehen und mit Hernández das Duo in der Innenverteidigung bilden.  

Schwieriges Spiel in Piräus

"Wir erwarten ein schwieriges Spiel gegen eine gute Mannschaft mit starken Einzelspielern", sagt der Franzose. "Man hat gesehen, dass Tottenham dort Probleme hatte (2:2 am 1. Spieltag, d. Red.). Wir rechnen also mit einem komplizierten Spiel vor einer tollen Kulisse, aber wir werden alles dafür tun, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen." 

Dafür müssen die Bayern in der Defensive endlich wieder dicht werden. In der laufenden Saison fing man sich schon 15 Gegentore ein. Zuletzt viermal in Folge je zwei Gegentreffer. Zu viele für die hohen Ansprüche der Münchener.

"Wir kassieren im Moment sehr viele Tore, zuletzt in jedem Spiel", kritisiert Pavard. Seine Forderung, die schon ein wenig nach Abwehrboss klingt: "Das müssen wir dringend verbessern und wieder weniger Gegentreffer zulassen. Ich hoffe, dass wir gegen Piräus mal wieder zu null spielen - das würde uns guttun."

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Zur Verletzung von Süle sagt der Weltmeister von 2018 betroffen: "Es tut mir sehr leid für ihn. Er ist wie ein Bruder für mich - und jetzt fällt er monatelang aus. Ich wünsche ihm natürlich gute Besserung und ich bin überzeugt davon, dass er stärker zurückkommen wird."

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