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Mit Hansi Flick vom FC Bayern München zieht der dritte Trainer eines Landes in ein Champions-League-Halbfinale ein, das gab es noch nie. Ihm winkt ein weiterer Rekord.

Mit dem furiosen 8:2-Erfolg im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Barcelona hat der FC Bayern München so einige Rekorde aufgestellt.

Durch den Einzug ins Halbfinale sorgt Trainer Hansi Flick für ein weiteres Novum. Mit ihm, Julian Nagelsmann (RB Leipzig) und Thomas Tuchel (Paris Saint-Germain) stehen erstmals drei deutsche Trainer im Halbfinale der Königsklasse.

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Flink winkt alleiniger Rekord

Und nicht nur das: Noch niemals in der Geschichte der Champions League kamen drei der vier Halbfinaltrainer aus einem Land. "Ich freue mich für Thomas und Julian, das ist einfach klasse", sagte Flick: "Beide werden natürlich ins Finale wollen, so wie wir auch." 

Nagelsmann nannte die Ausbildung in Deutschland als mögliche Erklärung. "Es ist schön, dass mindestens zwei deutsche Trainer im Halbfinale stehen. Einer wird also mindestens im Finale sein. Das ist gut für den deutschen Fußball. Unsere Trainerausbildung ist gut. Ich bin damit zufrieden gewesen, was ich mit auf den Weg bekommen habe", sagte der RB-Coach bereits vor dem Halbfinaleinzug des FC Bayern in einer Medienrunde. 

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Beim DFB zeigte man sich begeistert von der Leistung. "Es ist ein wunderbarer, erfolgreicher Moment für den deutschen Fußball", sagte Oliver Bierhoff, Direktor der deutschen Nationalmannschaften und der DFB-Akademie.

Sollte Flick mit den Bayern das Finale erreichen, winkt dem 55-Jährigen zudem ein alleiniger Rekord. Bisher hat er seine ersten sechs CL-Spiele in seiner Debütsaison gewonnen. Das schafften auch Fabio Capello (AC Mailand, 1992/93) und Luis Fernandez (PSG, 1994).

Sieben Siege schaffte dagegen noch niemand.

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