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Thomas Tuchel kann sich mit PSG einen weiteren Ausrutscher gegen Leipzig nicht leisten
Thomas Tuchel kann sich mit PSG einen weiteren Ausrutscher gegen Leipzig nicht leisten © Imago
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PSG-Coach Thomas Tuchel ist im Kampf um das Weiterkommen gegen Leipzig zum Siegen verdammt. Dabei hat er große Defensivsorgen, der Sturm soll es richten.

Thomas Tuchel redete nicht lange um den heißen Brei herum: "Das ist ein Finale für uns", sagte der Trainer von Paris Saint-Germain vor dem vierten Gruppenspiel der Champions League, das den französischen Serienmeister mit RB Leipzig konfrontiert (Champions League: Paris Saint-Germain – RB Leipzig, Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER).

Nach der 1:2-Hinspielniederlage in Sachsen benötigen die Pariser einen Heimsieg, um das Achtelfinale nicht aus den Augen zu verlieren. Da PSG zuletzt auch in der Ligue 1 AS Monaco mit 2:3 unterlegten war, ist der Druck auf Tuchel hoch.

Schließlich soll nach dem Finaleinzug im Sommer der Henkelpott endlich den Weg in die französische Hauptstadt finden.

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Auf die Frage, ob er denn zugesagt bekommen habe, auch im Falle einer Niederlage gegen RB die Rückendeckung von Klubboss Nasser Al-Khelaifi und Sportdirektor Leonardo zu haben, meinte Tuchel: "Das ist nicht notwendig. Wenn es so wäre, würde es mich mehr verunsichern, als wenn es nicht so ist."

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Tuchel muss für den morgigen Abend vor allem in der Defensive Lösungen finden, da Presnel Kimpembe, Thilo Kehrer und Juan Bernat nicht zur Verfügung stehen. Noch wichtiger werden aus seiner Sicht allerdings die Angreifer sein.

"Kylian Mbappé und Neymar werden morgen entscheidende Spieler sein", meinte er. Ungeachtet der Tatsache, dass Mbappé in der Champions League seit Dezember 2019 nicht getroffen hat, hofft Tuchel bei dem Franzosen "auf eine gute Leistung. Wir brauchen seine Tore". Ähnliches gelte für Neymar, der zuletzt mit Verletzungen, Sperren und einer COVID-19-Infektioin zu kämpfen hatte.

"Natürlich ist er nicht bei 100 Prozent", räumte Tuchel ein. "Wir brauchen Neymar, sein Selbstvertrauen, seine Klasse, seine Erfahrung.  Ich hoffe, dass er mental gut mit der Situation zurechtkommt und ihn seine Mannschaftskollegen alle unterstützen. Er wird morgen anfangen."

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