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Der FC Bayern zieht sein Vertragsangebot für David Alaba zurück. Der Österreicher zeigt sich überrascht, aber auch enttäuscht von der Vereinsseite.

Der Alaba-Knall beim FC Bayern!

Nachdem die Münchner am Sonntagabend in Person von Präsident Herbert Hainer öffentlich verkündeten das vorliegende Vertragsangebot nach monatelangen Verhandlungen zurückgezogen zu haben, hat sich nun David Alaba selbst zu Wort gemeldet - und bestätigt, dass er und sein Umfeld - wie von SPORT1 berichtet - von der Bayern-Ansage überrumpelt wurden.   

"Ich habe es gestern Abend wie alle anderen aus den Nachrichten erfahren und mitbekommen", sagte der 28-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel des FCB gegen den FC Salzburg. (Champions League: FC Salzburg - FC Bayern München am Dienstag ab 21 Uhr im LIVETICKER)

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"Das war natürlich eine besondere Situation. Wie es jetzt weitergeht, wird sich zeigen", führte der Verteidiger weiter aus. "Ich konnte mir in der kurzen Zeit jetzt noch nicht wirklich Gedanken machen. Wir werden mal schauen."

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Noch am Freitag war es in München zu einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den Beteiligten gekommen - ohne Ergebnis. "Wie sie handeln, habe ich nicht gewusst. Ich habe direkt nach den Gesprächen gesagt, dass ich in sieben Tagen mir nicht diese Gedanken machen kann, um eine Entscheidung zu treffen. Wir hatten drei Spiele in sieben Tagen", verteidigte sich Alaba.

David Alaba enttäuscht und verletzt vom FC Bayern

Er betonte, dass er nach wie vor sehr gerne für den FC Bayern spiele. "Ich fühle mich hier sehr wohl und bin immer noch sehr happy, Teil dieser Mannschaft zu sein."

Allerdings ließ der Österreicher auch durchblicken, dass er sich von Seiten des Klubs eine andere Behandlung gewünscht hätte.

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"Ich hätte es sehr gerne gehabt, dass Internes intern bleibt. Wie meine Person in der Öffentlichkeit dargestellt wird in den letzten Monaten, entspricht nicht der Wahrheit", erklärte Alaba und wehrte sich gegen den Vorwurf, er hätte unmoralische Gehaltsforderungen gestellt.

"Ich kann jedem einzelnen Fan versichern, dass die Summen, die in den Raum gestellt werden, nicht der Wahrheit entsprechen."

Berater Zahavi forderte höheres Grundgehalt

Der FC Bayern soll Alaba nach SPORT1-Informationen ein Grundgehalt von elf Millionen Euro plus bis zu sechs Millionen Euro möglicher Prämien geboten haben.

Kolportiert wurde ein Vertrag über vier bis fünf Jahre.

Alabas Berater Pini Zahavi und Vater George sollen ein Grundgehalt von 20 Millionen Euro gefordert haben.

Er sei "enttäuscht und verletzt darüber, dass das von offizieller Seite nicht dementiert wurde. Die Zahlen, die in den Medien genannt werden, habe ich nie gefordert."

Zeichen stehen auf Abschied

Bis zuletzt hatte die Alaba-Seite auf eine Verbesserung des Angebotes der Bayern gepocht. Dies wird der Aussage des Bayern-Präsidenten zufolge aber nicht passieren.

Damit wird ein ablösefreier Wechsel im Sommer immer wahrscheinlicher: Nach SPORT1-Informationen strebt die Alaba-Seite vorerst keine weiteren Verhandlungen an.

"Ich hatte keinen Kontakt zu anderen Klubs", sagte Alaba nun selbst. "Der FC Bayern war immer der erste Ansprechpartner für mich".

Allerdings: Ab 1. Januar 2021 darf Alaba gemäß seines auslaufenden Vertrags mit anderen Klubs verhandeln.

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