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Timo Werner steht seit Juli 2020 beim FC Chelsea unter Vertrag © Imago
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London - Der FC Chelsea um Trainer Thomas Tuchel steht verdient im Viertelfinale der Champions League. Kai Havertz und Timo Werner leiten die frühe Vorentscheidung ein.

Mit seinem deutschen Trio in der Startelf ist der FC Chelsea erstmals seit sieben Jahren ins Viertelfinale der Champions League eingezogen.

Die Mannschaft des deutschen Teammanagers Thomas Tuchel gewann auch das Rückspiel gegen Atlético Madrid mit 2:0 (1:0) und schaut nun mit Spannung auf die Auslosung der Runde der besten Acht am Freitag in der UEFA-Zentrale in Nyon. (Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

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Dort sind die Blues zum ersten Mal seit der Saison 2013/14 vertreten. Im Viertelfinale könnte es für Tuchel somit zu einem Wiedersehen mit seinem Ex-Team Borussia Dortmund kommen, der deutsche Vizemeister war bereits in der Woche zuvor weitergekommen.

Werner, Havertz und Rüdiger überzeugen bei Chelsea

Am Mittwoch waren Timo Werner, Kai Havertz und Antonio Rüdiger Garanten des Erfolgs. Das Führungstor durch Hakim Ziyech (34.) leiteten Havertz und Werner mit einem sehenswerten Konter ein, Emerson (90.+4) traf ebenfalls nach einem Hochgeschwindigkeitsangriff zum Endstand.

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"Ich finde, dass wir dann auch mit wahnsinnig viel Leidenschaft und Aggressivität gespielt haben. In manchen Phasen mit sehr viel Qualität", untermauerte Tuchel bei Sky die Spielweise der Blues.

Rüdiger verteidigte gegen die sonst brandgefährliche Offensive Atléticos mit Joao Félix und Luis Suárez aufmerksam und fehlerfrei. In der Schlussphase sah Madrids Verteidiger Stefan Savic nach einem Ellbogenschlag gegen Rüdiger die Rote Karte (81.).

Beeindruckend war vor allem die Souveränität der Blues. Madrid, immerhin Tabellenführer in Spanien und wegen des 0:1 aus dem Achtelfinal-Hinspiel in der Bringschuld, kam kaum in die Nähe von Chelseas Strafraum und somit auch nicht zu nennenswerten Torchancen. Die Londoner hatten das Spiel im Griff und erarbeiteten sich ein Übergewicht.

Tuchel lobt Auftritt des FC Chelsea gegen Atlético

"Zusammen genommen bin ich wahnsinnig zufrieden, weil wir verdient weitergekommen sind, weil wir verdient zu null spielen", lobte Tuchel.

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Werners Schuss (19.) in der Anfangsphase wurde zwar gerade noch abgelenkt, wenig später aber glänzte er als Vorlagengeber. Nach einem Eckball der Gäste und einem blitzschnellen Angriff über Havertz und Werner musste der völlig freistehende Ziyech im Zentrum nur noch einschieben.

Nach der Pause blieb Chelsea aktiv und drängte auf den zweiten Treffer, Werner (48., 62.), Rüdiger (53.) und Ziyech vergaben Möglichkeiten. Atlético-Trainer Diego Simeone nahm den unauffälligen Suárez vom Feld und versuchte mit Wechseln und einer Systemumstellung das Spiel doch noch zu drehen.

Rüdiger, Kanté und Co. halten dicht

Tatsächlich hatte Madrid nun mehr Ballbesitz - allerdings ohne Torgefahr auszustrahlen. So hatten die von Rüdiger geleitete Abwehr und N'Golo Kanté als Abräumer im defensiven Mittelfeld weiterhin alles im Griff.

Tuchels Elf ließ die Spanier nicht einmal in die Nähe einer Sensation kommen, spätestens mit der Roten Karte gegen Savic war das Achtelfinal-Duell endgültig entschieden.

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"Das große Lob geht an die Mannschaft. Das ist einfach in jedem Spiel eine außergewöhnliche Leistung. Wir verteidigen wahnsinnig mutig. Und wir passen uns unterschiedlichen Systemen des Gegners an. Die Spieler sind sehr, sehr flexibel", schwärmte Tuchel regelrecht von seinem Team.

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