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Fast ein halbes Jahr arbeitet Thomas Tuchel nun schon als Trainer beim FC Chelsea. Klubbesitzer Roman Abramowitsch traf er noch nie - bis zum Samstagabend.

Nach dem 1:0-Erfolg gegen Manchester City Finalspiel der Champions League hat Thomas Tuchel für Erstaunen gesorgt.

Der Trainer des FC Chelsea verriet, dass er seinen Vorgesetzten, den Klubeigentümer Roman Abramowitsch, bis unmittelbar nach dem Finale noch nie persönlich getroffen hatte - und das, obwohl der Ex-Bundesliga-Coach bereits seit Januar im Amt ist. (Tuchel witzelt über neuen Vertrag)

Tuchel: "Ab heute kann es nur schlechter werden"

Im Anschluss an das Match sagte Tuchel: "Ich habe mit dem Eigentümer gerade eben gesprochen. Es war der beste Moment für unser erstes Treffen - oder vielleicht auch der schlechteste."

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Die Begründung für seine Einschätzung schob er direkt hinterher: "Denn ab heute kann es eigentlich nur schlechter werden."

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Tuchel hat mit dem Champions-League-Sieg die vereinsinternen Ziele mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vollkommen erfüllt - vielleicht sogar übertroffen.

Champions League auch 2021/22

Durch den deutschen Coach haben es die Blues in kurzer Zeit geschafft, die Negativerlebnisse unter seinem Vorgänger Frank Lampard abzuschütteln und ihre Leistung zu steigern. Chelsea sprang vom zwischenzeitlichen Tabellenplatz neun im Januar fünf Plätze hoch und beendete die Saison mit dem wichtigen vierten Platz, welcher eine weitere Teilnahme an der Champions League garantiert.

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Dank des Triumphs im Endspiel der Königsklasse sind die Londoner nun sozusagen doppelt qualifiziert. Jedoch wäre Tuchels Team sicherlich mit mehr Druck ins Spiel gegen ManCity gegangen, hätte die Qualifikation für die kommende Saison noch nicht festgestanden.

Tuchel schaffte es als dritter deutsche Trainer in Folge, die Champions League zu gewinnen. In den beiden vergangenen Spielzeiten hatten Jürgen Klopp (FC Liverpool) und Hansi Flick (FC Bayern) den Henkelpott geholt.

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