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Peru, Chile, Copa América
Peru, Chile, Copa América © Getty Images
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Peru wirft Titelverteidiger Chile sensationell im Halbfinale der Copa América aus dem Turnier. Ex-Bundesliga-Profi Paolo Guerrero knackt hierbei einen Rekord.

Peru hat bei der Copa América die Sensation geschafft und ist Gastgeber Brasilien ins Finale gefolgt. (Copa América, Finale: Brasilien - Peru, So. ab 22 Uhr im LIVETICKER)

Die Peruaner setzten sich in der Neuauflage des Halbfinals von 2015 gegen Titelverteidiger Chile überraschend deutlich mit 3:0 durch und stehen somit erstmals seit dem letzten Titelgewinn im Jahr 1975 wieder im Finale der Südamerikameisterschaft.

Chile verpasste es indes, nach den Titelgewinnen 2015 und 2016 zum dritten Mal in Serie ins Finale einzuziehen. Dies war zuletzt Brasilien zwischen 1995 und 1999 gelungen. Als einziger Mannschaft in der 103-Jährigen Geschichte der Südamerikameisterschaft hatte es Argentinien in den 1940er Jahren geschafft, dreimal hintereinander den Titel zu gewinnen.

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Guerrero neuer Rekordtorschütze unter den noch aktiven Spielern

In Porto Alegre hatte Edison Flores Peru in ihrem bislang besten Spiel bereits in der 21. Minute in Führung gebracht, ehe Yoshimar Yotún (38.) ein paar Minuten vor der Halbzeit erhöhte. Allerdings leistete Chiles Torhüter Gabriel Arias hierbei unfreiwillig Mithilfe. Der 31-Jährige von Racing Club (Argentinien) wollte einen Ball von der Torauslinie holen, doch André Carillo spritzte dazwischen und schlug den Ball in den Strafraum, wo Yotún nur noch ins leere Tor einschieben musste.

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In der Nachspielzeit (91.) machte der frühere Bundesliga-Profi Paolo Guerrero den Sack endgültig zu, Chiles Eduardo Vargas verpasste es in der 95. Minute per Elfmeter zumindest noch den Ehrentreffer für den Titelverteidiger zu erzielen. Für Guerrero war es das insgesamt 13. Copa-Tor, was ihn ausgerechnet vor Vargas zum aktiven Spieler mit den meisten Toren des Wettbewerbs machte.

"Ich bin stolz auf meine Teamkameraden. Ich habe mich sehr über die Leistung der Mannschaft gefreut", zeigte er sich nach dem Spiel dementsprechend zufrieden. Auf der Gegenseite herrschte derweil große Enttäuschung. "Das ist schmerzhaft. Wir wollten den Titel holen", sagte Innenverteidiger Gary Medel.

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