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Der TSV 1860 München verpasste trotz einer Halbzeitführung gegen Holstein Kiel den Sieg
Der TSV 1860 München verpasste trotz einer Halbzeitführung gegen Holstein Kiel den Sieg © Getty Images
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Der TSV 1860 München muss sich nach großem Kampf Holstein Kiel geschlagen geben. Auch Carl Zeiss Jena stellt Favorit Union Berlin vor Probleme.

Am Ende ging den Löwen die Puste aus: Drittliga-Aufsteiger 1860 München hat nach großem Kampf einen Pokalcoup verpasst.

Trotz einer 1:0-Pausenführung musste sich das Team von Daniel Bierofka am Ende Zweitligist Holstein Kiel mit 1:3 geschlagen geben. (Alle Ergebnisse im Überblick)

Mühling-Doppelpack sorgt für Löwen-K.o.

Vor 14.200 Zuschauern im Stadion an der Grünwalder Straße schloss Nico Karger einen mustergültigen Konter der Münchner mit der frühen Führung ab (7.). In der ersten Halbzeit verdienten sich die Gastgeber, die nach dem Aufstieg mit vier Punkten aus vier Spielen durchwachsen in die 3. Liga gestartet sind, den Vorsprung mit einer starken Leistung. Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen.

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Nach der Pause übernahm Kiel die Initiative, und Alexander Mühling drehte das Spiel mit seinen beiden Toren (74. und 83.). Kingsley Schindler sorgte für die Entscheidung (87.). Damit gelang Kiel die Revanche für die Zweitliga-Relegation vor drei Jahren: Damals hatten die Löwen Kiels Aufstieg verhindert.

Union ringt Jena nieder

Zweitligist Union Berlin hat das Traditionsduell mit Carl Zeiss Jena gewonnen und die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht.

Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer schlug den Drittligisten 4:2 (3:2) und startete damit unter guten Vorzeichen in den Wettbewerb: Vor 50 Jahren hatte Union gegen den gleichen Gegner den DDR-Pokal gewonnen, es blieb der bis heute einzige große Titel der Köpenicker.

10.600 Zuschauer im ausverkauften Ernst-Abbe-Sportfeld sahen am Sonntag ein abwechslungsreiches Duell, in dem Union schon vor der Pause dreimal in Führung ging: Sebastian Andersson (14.), Felix Kroos (29.) und Simon Hedlund (45.+5, Foulelfmeter) trafen, durch Maximilian Wolfram (21.) und ein Eigentor von Christopher Trimmel (42.) fiel zweimal der Ausgleich. In der zweiten Hälfte machte erneut Hedlund (71.) dann alles klar.

Schon der aus Sicht Jenas völlig unnötige Foulelfmeter kurz vor dem Pausenpfiff stellte sich als vorentscheidend heraus: Nach einem Fehler der Gastgeber im Mittelfeld war Akaki Gogia außen in den Strafraum eingedrungen und wurde trotz recht großer Torentfernung von Guillaume Cros gefoult. In der Folge tat Jena sich dann deutlich schwerer, Chancen herauszuspielen.

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