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Für Kevin Großkreutz ist das Pokalspiel gegen den BVB ohne Frage ein ganz besonderes. Wird ihm nun ein Tritt in einem Ligaspiel zum Verhängnis?

Verpasst Kevin Großkreutz sein Spiel des Jahres?

Am Freitag trifft der 31-Jährige mit dem KFC Uerdingen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Borussia Dortmund, den Herzensklubs des langjährigen Borussen. 

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Doch hinter seinem Einsatz steht aktuell noch ein Fragezeichen. Das Sportgericht des DFB ermittelt gegen Großkreutz, eine wettbewerbsübergreifende Sperre ist zwar nicht wahrscheinlich, allerdings auch nicht ausgeschlossen.

Weinhart möchte nicht über Großkreutz-Sperre nachdenken

"Aktuell haben wir noch keine offizielle Information über irgendeine Entscheidung. Deshalb können wir uns da als Verein auch nur bedeckt halten", sagte KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart zu SPORT1. Mit einer Sperre des Weltmeisters träte eine Situation ein, "über die ich jetzt noch nicht einmal gerne nachdenken wollen würde. Ich gehe davon aus, dass es so weit nicht kommen wird."

Der DFB wollte sich auf SPORT1-Anfrage nicht zu einem möglichen Urteil äußern und verwies auf das laufende Verfahren.

Wirbel um Tritt von Großkreutz

Im Drittligaspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach hatte der Ex-Nationalspieler zuvor kurz vor der Pause für einen negativen Höhepunkt gesorgt.

Bei einem Großaspacher Einwurf bewachte Großkreutz seinen Gegenspieler Dimitry Imbongo und trat ihm mit den Stollen in die Wade, ohne dass der Ball in der Nähe war.

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Großkreutz: "Treffe ihn aus Versehen"

Da Schiedsrichter Robert Hartmann die Szene nicht mitbekommen hatte, kam der Weltmeister von 2014 um eine vermeintliche Rote Karte herum. Großkreutz selbst hatte die Szene als nicht so gravierend gesehen.

"Ach, bitte. Ich gehe einen Schritt zurück und treffe ihn aus Versehen", erklärte er bei Magenta Sport. "Er hat die Entschuldigung angenommen und weiß selber, dass das keine Absicht war. Es ist ja nichts passiert."

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Das sah der DFB offenbar anders. Am Montag schaltete sich der DFB-Kontrollausschuss ein und eröffnete ein Ermittlungsverfahren. Dies war möglich, weil Referee Hartmann auf Nachfrage erklärte, die Szene nicht gesehen zu haben. Großkreutz wurde angeschrieben und zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert, die nach SPORT1-Informationen am Dienstagvormittag beim DFB einging.

Nun wird das DFB-Gremium über die weitere Vorgehensweise entscheiden.

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