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Leverkusen - Die Partie zwischen Bayer Leverkusen und Union Berlin im DFB-Pokal wird von einem Zwischenfall überschattet. Ein Fan muss medizinisch behandelt werden.

Die Zuschauer im Leverkusener Stadion haben nach der 17. Minute des Pokalspiels zwischen Bayer und Union Berlin die akustische Unterstützung eingestellt.

Grund dafür war ein medizinischer Notfall. Das bestätigten beide Vereine via Twitter.

Auf der Heimtribüne musste ein männlicher Fan notärztlich behandelt werden. Der Zuschauer wurde auf einer Trage von den Rängen abtransportiert. Wie SPORT1 vom Roten Kreuz erfuhr, waren die Reanimationsmaßnahmen erfolgreich.

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Notärztliche Helfern kehren von einem Einsatz auf der Tribüne der BayArena zurück
Notärztliche Helfern kehren von einem Einsatz auf der Tribüne der BayArena zurück © SPORT1

Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut.

Rolfes: "Gut ausgegangen, das ist das wichtigste"

Das Spiel war normal fortgesetzt worden. In der Halbzeitpause bedankte sich der Stadionsprecher bei den Anhängern für deren Feingefühl.

Nach der Partie sagte Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes bei SPORT1: "Zum einen ist meine Information, dass es gut ausgegangen ist, das ist das wichtigste an diesem Abend."

Das Schweigen der Zuschauer sei auch für die Spieler auf dem Platz eine besondere Situation gewesen. "Natürlich merkst du, dass da irgendwas ist, wenn das ganze Stadion so still ist. Mit Sicherheit nicht positiv gewirkt."

Bayer-Profi Kai Havertz hatte von dem Notfall erst in der Halbzeitpause erfahren. "Wir dachten, die Ruhe der Zuschauer lag nur daran, dass wir schlecht gespielt haben", sagte Havertz bei SPORT1: "Da merkt man natürlich, dass es viel wichtigere Dinge gibt als Fußball."

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