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Braunschweig - Tore von Mats Hummels und Jadon Sancho führen den BVB ins Pokal-Achtelfinale. Gegen Braunschweig reicht der Terzic-Elf eine durchschnittliche Leistung zum Sieg.

Im letzten Spiel des Jahres hat Borussia Dortmund zumindest Schadensbegrenzung betrieben.

Die Elf von Favre-Nachfolger Edin Terzic setzte sich in der 2. Runde des DFB-Pokals bei Zweitligist Eintracht Braunschweig mit 2:0 durch.

Den ersten Treffer der Partie erzielte Mats Hummels bereits in der 12. Minute. Der Ersatzkapitän war nach einer Hereingabe von Jadon Sancho zur Stelle, nachdem zunächst Thomas Delaney verpasst hatte. (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

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In der Nachspielzeit vollendete Sancho einen Konter zum 2:0-Endstand.

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"Wir haben heute nicht die Sterne vom Himmel gespielt", räumte Terzic nach dem Spiel bei SPORT1 ein. "Wir wussten, dass es schwer wird. Wir hätten es ein bisschen einfacher haben können. Aber das Ergebnis stimmt und das nehmen wir mit."

Vier Tage nach der 1:2-Pleite bei Union Berlin genügte dem BVB eine durchschnittliche Leistung, um ins Achtelfinale einzuziehen. 

"Uns hat die Leichtigkeit, die Magie gefehlt, die Dinge zu Ende zu bringen. Da tun wir uns gerade etwas schwer, das Spiel zu unseren Gunsten laufen zu lassen."

Hummels bleibt angeschlagen in der Kabine

In der zweiten Hälfte mussten die Borussen ohne Torschütze Hummels auskommen, der mit muskulären Problemen in der Kabine blieb.

"Wir hätten es besser machen können", gab auch Thomas Delaney bei SPORT1 zu. "Der Platz ist weich, wir sind alle müde. Insgesamt war es aber okay." 

Der dänische Nationalspieler war froh, dass er in den kurzen Weihnachtsurlaub gehen kann. "Es war ein hartes Jahr, für alle Menschen - aber auch für uns Fußballer". 

Regionalliga-Stürmer Tigges ersetzt Moukoko

Marwin Hitz hatte Stammtorwart Roman Bürki ersetzt und war damit eine von sieben Neubesetzungen gegenüber der Niederlage in Berlin. Wegen Knieproblemen fehlte Supertalent Youssoufa Moukoko. Dafür stand Steffen Tigges aus der Dortmunder U23, die in der Regionalliga West spielt, in der Startformation.

Tigges führte sich mit einem gefährlichen Kopfball (17.) gut ein, konnte aber Topstürmer Erling Haaland (Muskelverletzung) erwartungsgemäß nicht ersetzen. "Tigges hat ein gutes Spiel gemacht, aber er war enttäuscht, dass er kein Tor gemacht hat", berichtete Terzic nach dem Spiel. "Aber darum ging es nicht. Es ging nur darum, dass er wichtig ist für das Team. Er hat die Wege gemacht, Bälle festgemacht und erobert. Das war wichtig für uns."

Reus sitzt zunächst auf der Bank

Die Wucht Haalands wurde dennoch schmerzlich vermisst. Gegen Ende der ersten Halbzeit reagierte Terzic zusehends genervt auf die immer druckloser werdenden Aktionen seiner Schützlinge.

Die Borussia, bei der Kapitän Marco Reus zunächst auf der Bak saß, war von Anfang an tonangebend und hätte in der ersten Hälfte schon alles klarmachen können. In der 22. Minute vergab Julian Brandt eine große Chance, schoss aber über den Kasten. 15 Minuten später war es Jude Bellingham, der den Pfosten traf.

Weil der BVB es also verpasste nachzulegen, blieben die Gastgeber bis zum Schluss im Spiel. In der 56. Minute wäre dies beinahe bestraft worden, als Marcel Bär den Ball an die Querlatte hämmerte. (Ergebnisse/Spielplan des DFB-Pokals)

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Viel mehr brachte Braunschweig offensiv allerdings nicht zu Stande, so dass die Terzic-Elf die knappe Führung letztlich ungefährdet über die Zeit brachte.

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