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John Anthony Brooks (v.) brachte den VfL Wolfsburg gegen Freiburg in Führung
John Anthony Brooks (v.) brachte den VfL Wolfsburg gegen Freiburg in Führung © Imago
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Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg untermauert in der Bundesliga seine Ambitionen. Die Wölfe bezwingen den SC Freiburg und klettern auf einen Champions-League-Platz.

Der VfL Wolfsburg befindet sich in der Bundesliga weiter auf dem Vormarsch und darf immer mehr von der Königsklasse träumen.

Vor allem dank gnadenloser Effektivität im ersten Durchgang bezwangen die Wölfe zum Abschluss des 19. Spieltags den SC Freiburg mit 3:0 (2:0). (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Wolfsburg heiß auf Pokal-Kracher

"Das internationale Geschäft war unser Ziel vor der Saison. Darauf arbeiten wir hin. Die Champions League gehört zum internationalen Geschäft dazu", sagte Sportdirektor Marcel Schäfer bei Sky - und richtete zugleich den Fokus auf die nächste Titelchance im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 (Mittwoch, ab 17.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1): "Jetzt freuen wir uns auf die nächste Runde im DFB-Pokal."

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In der Tabelle kletterte das Team von Oliver Glasner auf Platz drei. Freiburg bleibt auf Rang neun im gesicherten Mittelfeld. (Die Tabelle der Bundesliga)

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Brooks, Weghorst und Gerhardt lassen Wolfsburg jubeln

Für den dritten Sieg in Folge sorgten John Anthony Brooks (21.), Torjäger Wout Weghorst mit seinem 13. Saisontreffer (39.) und Yannick Gerhardt (85.). "Wir haben das Spiel absolut verdient gewonnen. Wir wollen von Woche zu Woche unsere Leistung bestätigen", sagte Schäfer. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die sich allerdings keine klaren Chancen herausspielen konnten. Wolfsburg suchte lange die Lücke in der Freiburger Defensive, eine Standardsituation führte schließlich zum Erfolg.

Diskussionen um Wolfsburgs Führungstor

Beim Wolfsburger Führungstor nach einer Ecke reklamierten die Freiburger lautstark, da SC-Verteidiger Keven Schlotterbeck im Getümmel im Strafraum nach einem Tritt von Kevin Mbabu zu Fall gekommen war. Der Treffer wurde im Kölner Keller lange überprüft, zählte aber schließlich.

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Die Freiburger verloren dadurch etwas den Faden. Weghorst legte noch vor der Pause gekonnt aus spitzem Winkel mit seinem 13. Saisontor für die Hausherren nach.

Kurz nach der Pause verpassten die Freiburger gleich mehrfach den Anschlusstreffer, ein Kopfball von Baptiste Santamaría (46.) landete auf der Latte, kurz darauf verzog der Franzose aus der Distanz nur um Zentimeter (48.). Bei Schlotterbecks Kopfball (50.) packte Koen Casteels sicher zu.

Weghorst im Pech - Freiburg verzweifelt an Casteels

Auf der anderen Seite traf Weghorst (53.) nur den Pfosten. Als der Ball kurz darauf doch im Netz zappelte ging zu Recht die Fahne hoch - Abseits!

Dennoch war VfL-Trainer Oliver Glasner unüberhörbar nicht mehr so zufrieden wie in der ersten Halbzeit. Der Österreicher sah sich immer öfter gezwungen, korrigierend einzugreifen. "Schneller auflösen", forderte er mehrfach seine Defensive auf, die nun bisweilen recht sorglos zu Werke ging.

Sein Kollege Streich reagierte personell auf diese Nachlässigkeiten und wechselte nach einer Stunde seinen Edeljoker Nils Petersen, der sein 200. Pflichtspiel für den SC bestritt, ein. Echte Torgefahr aber strahlte weiterhin nur Weghorst aus, der in der 64. Minute Florian Müller zu einer Glanzparade zwang. Dessen Gegenüber Koen Casteels war bei einem sehenswerten Seitfallzieher von Lucas Höler (74.) gefordert. Gerhardt machte schließlich den Deckel drauf.

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