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Manuel Neuer berichtet vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Schweden von einer Team-Sitzung, bei der die Fehler aus dem Mexiko-Auftritt deutlich angesprochen wurden.

Das DFB-Team und Bundestrainer Joachim Löw haben in einer längeren Krisensitzung über die Fehler beim verpatzten WM-Auftakt gegen Mexiko  und die Lehren für das zweite Gruppenspiel gegen Schweden gesprochen.

"Es gab noch eine längere Team-Sitzung", erklärte Kapitän Manuel Neuer am Dienstag auf der Pressekonferenz, die deshalb rund 50 Minuten später begann, als zunächst angekündigt.

"Wir sind selbst unsere schärfsten Kritiker", erklärte der Torhüter vom FC Bayern München: "Es war ein Wachrüttler. So stark war die Kommunikation in unserer Mannschaft noch nie wie nach dem Spiel gegen Mexiko. Wir brauchen keinen zweiten Wachrüttler. Wir wollen die Finals, die jetzt anstehen, positiv angehen. Die Mannschaft glaubt daran, dass wir die K.o.-Spiele erreichen können."

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Über die Sitzung sagte er: "Wir nehmen kein Blatt vor den Mund, damit es gegen Schweden besser wird. Wir haben viel miteinander geredet. Solche Sitzungen tun gut, es ist ein befreiendes Gefühl. Die Vorgabe kommt immer vom Trainer."

Neuer findet deutliche Worte

Der Kapitän des Nationalteams fand nach dem enttäuschenden WM-Start deutliche Worte.

"Jeder muss sich fragen: 'Bin ich bereit dafür, alles zu geben?' Von der Leistung her glaube ich nicht, dass wir Spieler austauschen müssen", meinte Neuer. 

Erste Besserung habe es im Training auch schon gegeben, wie er berichtete. "Es hat geknallt. Die Spieler, die nicht gespielt haben, haben sich voll reingehauen."

Auch vor der Krisensitzung habe sich die Mannschaft den Problemen gestellt. "Da zieht sich keiner aus der Verantwortung. Wir haben shcon nach dem Spiel im Bus viel geredet, bei jedem Essen. Wir versuchen, Punkte zu finden, wo wir ansetzen können, uns ehrlich die Meinung zu sagen." 

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