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Thomas Hitzelsperger gewann 2007 mit dem VfB Stuttgart die deutsche Meisterschaft
Thomas Hitzelsperger gewann 2007 mit dem VfB Stuttgart die deutsche Meisterschaft © Getty Images
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München - Thomas Hitzlsperger übt Kritik an der deutschen Nationalmannschaft. Wenn die Spieler keine Nähe zu den Fans suchten, schwinde der Zusammenhalt.

Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hat den Umgang der deutschen Nationalspieler mit Kritik bemängelt.

"Die Leute wollen ehrliche Meinungen und ehrliche Aussagen von den Spielern", sagte der ARD-Experte: "Die Spieler haben Angst vor Kritik, sie wollen sich nicht äußern und verstecken sich zu sehr hinter den Leuten, die sie beschützen wollen - und das ist falsch."

Dabei könnten seiner Meinung nach "auch Reibung und kritische Aussagen Nähe erzeugen".

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Kritik an Özil und Bierhoff

Sowohl in der Vorbereitung als auch während der WM hatte es Kritik am Umgang der Nationalmannschaft mit der Öffentlichkeit gegeben: Unter anderem sprach Mesut Özil nach dem Wirbel um seine Person und den Auftritt an der Seite des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gar nicht mehr mit der Presse.

Teammanager Oliver Bierhoff hatte die Debatte frühzeitig für beendet erklärt und dafür Kritik geerntet. Später hatte er seine Aussage zurückgenommen

Der heutige TV-Experte Hitzlsperger hatte 2004 sein Debüt in der Nationalmannschaft gefeiert, unter Bundestrainer Joachim Löw beendete er 2010 seine Karriere im DFB-Team.

Bei der WM 2006 wurde er unter dem damaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann Dritter, 2008 unter Löw Vize-Europameister. Seine Vereinskarriere beendete der ehemalige Stuttgart-Profi 2013 beim FC Everton.

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