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Marco Reus würde gerne die Nachfolge von Mesut Özil antreten
Marco Reus würde gerne die Nachfolge von Mesut Özil antreten © Getty Images
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München - Nach dem Rücktritt von Mesut Özil ist die Spielmacher-Position bei der Nationalelf vakant. Mehrere Kandidaten kommen in Frage, Marco Reus bringt sich in Stellung.

Wenn die deutsche Nationalmannschaft am Donnerstag zum Auftakt der Nations League auf Frankreich trifft, dann stellt sich vor allem eine Frage: Wer ersetzt den zurückgetretenen Spielmacher Mesut Özil auf der Zehn?

Mehrere Kandidaten kommen in Frage, die die Position im zentralen offensiven Mittelfeld bekleiden könnten. Die beiden Bayern-Stars Thomas Müller und Leon Goretzka wären eine Option, aber auch PSG-Akteur Julian Draxler oder die beiden Leverkusener Julian Brandt und Kai Havertz.

Reus als Özil-Nachfolger?

Ein ganz heißer Anwärter ist auch Marco Reus, einer der wenigen deutschen Akteure, der bei der vermaledeiten Weltmeisterschaft in Russland Normalform hatte. Die Zehn ist die Lieblingsposition des Dortmunders, der sich durchaus selbstbewusst ins Spiel bringt.

"Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich gerne auf der Zehn spiele", sagte der 29-Jährige bei der Zusammenkunft der Nationalspieler in München, schob aber auch hinterher: "Entscheidend ist doch, was der Bundestrainer sich für Gedanken macht, das werden wir in den nächsten Tagen sehen."

Werner freut sich auf Frankreich

Nach dem WM-Debakel in Russland, als die DFB-Elf bereits in der Gruppenphase gescheitert war, stehen jetzt alle Zeichen auf Neuanfang.

"Mit dem Spiel gegen Frankreich beginnt die neue Saison gleich mit einem super Spiel, wo sich jeder riesig darauf freuen kann, vor allem weil es der neue Weltmeister ist", sagte Timo Werner. "Ich glaube, mit einem Sieg kann man vieles wieder in die richtige Richtung lenken für einen Neuanfang", fügte der Stürmer hinzu.

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Draxler: "Haben was gutzumachen"

In die gleiche Kerbe schlug auch Draxler – Stichwort Wiedergutmachung. "Wir haben natürlich was gutzumachen, die WM tat weh für uns alle. Alle, die nicht zurückgetreten sind und weiterhin eingeladen wurden, wissen auch, dass sie Verantwortung haben, um da was zurechtzurücken."

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