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Der Bundestrainer stellt seinem Torhüter einen Freifahrtschein bis zur EM aus. Druck macht er dagegen auf Jerome Boateng und Mats Hummels.

Bundestrainer Joachim Löw hat den Druck auf die Bayern-Verteidiger Jerome Boateng und Mats Hummels erhöht.

"Nach wie vor ist es so, dass sie für Deutschland spielen können, wenn sie die Form haben", sagte Löw am Samstagabend im ZDF. Dann folgte jedoch ein bemerkenswerter Satz: "Zuletzt hatten sie sie nicht."

Damit spielte Löw unter anderem auf die Nichtnominierung Boatengs für die jüngsten Länderspiele gegen Russland und die Niederlande an.

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Löw über Boateng und Hummels: "Plane mit allen, die gut sind"

Der Frage, ob Boateng im neuen Jahr wieder zum Aufgebot zähle, wich Löw aus. "Das wird man sehen. Ich weiß nicht, was in drei, vier Monaten ist", sagte er. "Am Ende zählt Leistung. Ich plane mit allen, die gut sind."

In den Wochen, in denen der FC Bayern in der Bundesliga vom Erfolgsweg abkam, hatten Boateng und Hummels in der Innenverteidigung eine schlechte Figur abgegeben.

Fest eingeplant im DFB-Team ist dagegen Torhüter Manuel Neuer. "Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, wird Manuel Neuer bis zur EM 2020 die Nummer eins sein", sagte Löw.

Der Bundestrainer kündigte jedoch an, dass Konkurrent Marc-Andre ter Stegen künftig "seine Chancen bekommen" werde.

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