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Joachim Löws Ausbootung des Bayern-Trios bei der Nationalmannschaft stößt auf viel Kritik. Auch Jürgen Klinsmann stellt die Entscheidung in Frage.

Nach Ansicht von Jürgen Klinsmann hat sich Fußball-Bundestrainer Joachim Löw mit der Ausbootung der Münchner Weltmeister möglicherweise selbst ein Problem für die Zukunft geschaffen.

"Ich weiß nicht, wie die Art und Weise war, ich habe nicht mit Jogi telefoniert. Aber hoffentlich in der Form, dass du immer wieder auf sie zukommen kannst", sagte Klinsmann am Freitag bei seiner Vorstellung als TV-Experte von RTL in Berlin.

"Was machst du denn, wenn Thomas Müller Torschützenkönig wird und auf einmal durchstartet?", fragte der frühere Bundestrainer, der sich ein Umdenken bei Löw durchaus vorstellen kann. "Wenn sich das Leistungsbild ändert, dann glaube ich doch, dass er die Courage hat, bei den Jungs anzurufen." Löw hatte auch Mats Hummels und Jerome Boateng eröffnet, dass er die Zukunft der Nationalmannschaft ohne sie plant.

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Zum Neuanfang der Nationalmannschaft meinte Klinsmann: "Du willst jetzt sehen, dass da Feuer, Leidenschaft und Elan ist." Löw habe es verdient, den Fehler von der WM in Russland "zu korrigieren".

Nach dem Ausscheiden der drei deutschen Teams im Achtelfinale der Champions League macht sich auch Klinsmann Sorgen um die Qualität des deutschen Fußballs. "Wo sind wir jetzt? Jetzt sind wir auf dem Boden. Da müssen wir schnellstmöglich wieder raus."

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