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Marc-Andre ter Stegen sagt Manuel Neuer in der Nationalmannschaft den Kampf an. Bundestrainer Joachim Löw reagiert auf ter Stegens Aussagen.

Bundestrainer Joachim Löw hat auf die Kampfansage von Marc-Andre ter Stegen reagiert - und dem Torhüter des FC Barcelona in der EM-Qualifikation mehr Einsätze in Aussicht gestellt.

"Ich habe letztes Jahr gesagt, dass Manuel (Neuer, Anm.d.Red.) momentan unsere Nummer eins ist, er ist ja auch unser Kapitän. Aber dieses Jahr ist mit der Qualifikation so etwas wie ein Neubeginn und da wird auch Marc seine Chancen bekommen. Er wird auf jeden ein paar Spiele bekommen", sagte Löw in der Halbzeitpause des spanischen Clasico zwischen Real Madrid und Barca bei DAZN.

"Ja, logischerweise gibt es den", sagte Löw über den Konkurrenzkampf, "am Ende zählt immer die Leistung." Beide Torhüter spielten "auf einem super Niveau. Dieses Jahr werden wir sehen, was passiert. Marc wird auf jeden Fall auch ein paar Spiele bekommen." 

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Ter Stegen hatte vor der Partie gesagt, er habe "absoluten Respekt davor, was Manu für Deutschland bislang getan hat, er hat tolle Turniere gespielt. Aber ich möchte, da mache ich auch kein Geheimnis daraus, den Umbruch auch auf der Torwartposition vollziehen. Ich möchte Druck machen."

Löw: "Ter Stegen hat Ansprüche angemeldet"

Für Löw war die Ansage des 26-Jährigen "völlig okay". "Er hat seine Ansprüche angemeldet und das völlig zu Recht, denn er ist in den letzten zwei, drei Jahren ein super Torhüter geworden", sagte Löw.

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Der 59-Jährige ließ zudem durchklingen, dass der Kampf um die Nummer eins mit Blick auf die EM 2020 noch nicht entschieden ist. "Die EM ist nächstes Jahr im Juni, von daher haben wir noch lange Zeit", sagte Löw. "Wir sind glücklich, dass wir mit Manuel und Marc zwei Weltklasse-Torhüter haben."

Vor wenigen Wochen noch hatte der Bundestrainer im Aktuellen Sportstudio des ZDF bekräftigt, dass "Manuel Neuer bis zur EM unsere Nummer sein wird, falls nichts Außergewöhnliches passiert."

Das Länderspieljahr startet mit einem Test am 20. März in Wolfsburg gegen Serbien, ehe vier Tage darauf die EM-Qualifikation bei Erzrivale Niederlande in Amsterdam beginnt.

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