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Serge Gnabry bedauert das Aus für Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller in der Nationalmannschaft. Die Entscheidung komme "überraschend".

Nationalspieler Serge Gnabry (23) hat die jüngsten Personalentscheidungen von Bundestrainer Joachim Löw "überrascht" zur Kenntnis genommen. "Das tut mir persönlich leid für die drei", sagte der Angreifer von Bayern München am Mittwoch. Er sei "genauso überrascht wie viele andere im ganzen Land und auch die Spieler" gewesen. Auch der FC Bayern gab an, "überrascht" von der Entscheidung zu sein.

"Dass es ein Rückschlag für die drei war, ist klar. Aber das muss man akzeptieren. Die Jungs haben heute im Training Gas gegeben. Ihre Karriere geht weiter", sagte Gnabry. DFB-Coach Löw hatte am Dienstag in München die 2014er-Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng informiert, dass sie in seinen Plänen keine Rolle mehr spielen.

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Meisterschaft "selber in der Hand"

"Wenn es läuft, dann sagt jeder: 'Man braucht keine Erfahrung'", sagte Gnabry und nannte das Beispiel Ajax Amsterdam, das am Dienstagabend Titelverteidiger Real Madrid mit einem 4:1 spektakulär aus der Champions League geworfen hatte: "Auf der anderen Seite heißt es, wenn es nicht läuft: 'Du brauchst die Erfahrung.' Das ist immer erfolgsabhängig." Für junge Spieler sei es wichtig, vor allem für das Klima, viel von den erfahrenen zu lernen.

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Gnabry, der am Dienstag seinen Vertrag in München bis 2023 verlängert hatte, freut sich auf den Saison-Endspurt und sieht die Bayern im Bundesliga-Titelkampf mit Borussia Dortmund nach ihrer Aufholjagd in den vergangenen Wochen in einer guten Position. "Das öffnet uns viele Türen und gibt uns einen Extraschub Motivation", sagte der 23-Jährige, der in bislang 29 Pflichtspielen für die Münchner acht Tore erzielt hat: "Wir wissen, dass wir es wieder selber in der Hand haben."

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