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Joachim Löw glaubt an eine baldige Rückkehr von Mario Götze ins DFB-Team. Auch der Abschied von Thomas Müller muss nicht für immer sein.

Bundestrainer Joachim Löw hat die Tür für WM-Held Mario Götze zur deutschen Nationalmannschaft wieder einen Spalt geöffnet. "Ich freue mich wahnsinnig für Mario. In den vergangenen Monaten hat man gemerkt, dass er sehr dynamisch und sehr austrainiert wirkt. Wenn er so weitermacht, wird er zurückkommen", sagte Löw am Rande des DFB-Pokalfinals in der ARD.

Löws Aussage kommt etwas überraschend. Obwohl sich Götze zuletzt bei Borussia Dortmund formstark präsentiert hatte, verzichtete er für den Saisonabschluss mit den EM-Qualifikationsspielen am 8. Juni in Weißrussland und drei Tage später in Mainz gegen Estland auf eine Berufung des Offensivspielers. Dabei nominierte Löw nur 22 Spieler.

Hintertürchen für Müller-Rückkehr

Warum Götze (noch) fehlt, hatte der Bundestrainer bei der Veröffentlichung seines Kaders am vergangenen Mittwoch nicht begründet. Das bislang letzte seiner 63 Länderspiele (17 Tore) bestritt der 26-Jährige im November 2017 gegen Frankreich (2:2) in Köln.

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Ein winziges Hintertürchen öffnete Löw auch für den Münchner Thomas Müller. "Stand jetzt plane ich ohne ihn, aber im Fußball weiß man nie", sagte er. Rio-Weltmeister Müller war von Löw im März wie dessen Klubkollegen Mats Hummels und Jerome Boateng aus der DFB-Elf hinauskomplimentiert worden. Die verjüngte deutsche Mannschaft überzeugte daraufhin beim Auftakt der EM-Quali mit einem 3:2 bei Erzrivale Niederlande.

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