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Die Torwart-Fehde zwischen Neuer und ter Stegen beschäftigte ganz Deutschland. Vor allem Uli Hoeneß griff den DFB massiv an, jetzt antwortete Oliver Bierhoff.

Die Beziehung zwischen den Verantwortlichen der Fußball-Nationalmannschaft und Bayern München wurde im Zuge der teilweise hitzig geführten Torwartdebatte angeblich nicht nachhaltig getrübt. "Das Verhältnis ist gut", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Freitag in Dortmund, wo sich die DFB-Auswahl auf das EM-Qualifikationsspiel am Sonntag (ab 20:45 Uhr im LIVETICKER) in Estland vorbereitet.

Bierhoff relativiert Torwart-Diskussion

"Es gibt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, weil wir voneinander profitieren und aufeinander angewiesen sind", ergänzte Bierhoff: "Und dann gibt es immer mal wieder punktuelle Störfeuer, aber auch die Diskussion um Manuel Neuer hat nicht dazu geführt, dass es jetzt Unruhe gibt."

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Lob für Entwicklungen von Werner und Havertz

Dass Bundestrainer Joachim Löw oder er selbst den Verbleib der von den Bayern umworbenen jungen Nationalspieler Kai Havertz (Bayer Leverkusen) oder Timo Werner (RB Leipzig) bei ihren Vereinen als positiv bewertet hatten, will Bierhoff (51) nicht als Spitze gegen die Münchner missverstanden wissen. "Es geht weniger darum, dass einer zu Bayern geht, sondern um die Entwicklung der Spieler. Da sind wir wirklich froh, dass sie auch international Erfahrung in der Champions League sammeln und dazulernen, weil sie auch dazulernen müssen", sagte er.

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Grundsätzlich sei es für jüngere Spieler "gut, in einer Mannschaft zu spielen, in der sie volle Unterstützung haben, in einem Mannschaftsgefüge, das sie kennen, um als Persönlichkeit zu reifen und eine führende Rolle einzunehmen", betonte Bierhoff: "Wenn du zu einem Großverein gehst - das kann Barcelona, Bayern oder Manchester City sein -, dann bist du einer von vielen, du schwimmst mit." Konkret sei es für Havertz (20) oder Werner (23) aktuell "ganz gut, im Verein mehr Gewicht auf den Schultern zu haben".

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