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Joshua Kimmich nimmt als Leader der Nationalmannschaft kein Blatt vor den Mund. Sein Ex-Trainer Alexander Zorniger mahnt ihn bei der Wortwahl zur Vorsicht.

Joshua Kimmich entwickelt sich immer mehr zum neuen Leader der deutschen Nationalmannschaft.

Gegen Argentinien führte er die DFB-Auswahl am vergangenen Dienstag erstmals als Kapitän aufs Feld und auch sonst nimmt der Bayern-Profi kein Blatt vor den Mund.

"Der Jo ist ein Vorbild in seiner ganzen Einstellung, ein Vorbild an Einsatz. Und er kann auch verbal eine Mannschaft auf dem Platz führen. Er ist in der Organisation sehr klug und gibt Anweisungen. Er ist immer omnipräsent auf dem Platz", schwärmte Bundestrainer Joachim Löw daher erst kürzlich von seinem neuen Leitwolf, der mit 86,1 bewältigten Kilometern laut kicker der aktuell laufstärkste Akteur der Bundesliga ist.

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Zorniger mahnt Kimmich zur Vorsicht bei der Wortwahl

Eine Meinung, die auch Alexander Zorniger durchaus teilt. "Jo wird alles tun, um eine Mannschaft besser zu machen. Er macht nichts, um gut auszusehen oder selbst eine gute Position zu haben, sondern nur, weil er es hasst, Spiele zu verlieren", sagte Kimmichs Ex-Trainer bei RB Leipzig im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

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Gleichzeitig verdeutlichte er aber auch, dass Kimmichs offene und direkte Art aber nicht bei allen gut ankommt. "Er ist einer, der eine Meinung hat. Alle wollen Typen mit Kanten, dann kommt einer mit einer anderen Meinung und kriegt drauf für eine Diskussion, die er nicht angestoßen hat. Er muss aber definitiv von der Quantität her aufpassen, was er sagt", mahnte er.

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SPORT1-Nationalmannschaftsreporter Jochen Stutzky erklärte, Kimmich sei "aufgrund seines Egos schon ein Führungsspieler", wobei man Ego in "dem Sinne auch positiv meinen" könne und dies absolut keine Kritik darstellen sollte. 

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