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München - In der Nationalmannschaft gibt es nach dem Aus von Müller, Boateng und Hummels keinen klassischen Mannschaftsrat mehr. Löw und Co. gehen einen anderen Weg.

In der deutschen Nationalmannschaft wird es nach dem Aus von Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng keinen Mannschaftsrat im klassischen Sinne mehr geben.

Das bestätigte Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff. "Gemeinsam mit den Spielern haben wir besprochen, dass ein klassischer Mannschaftsrat alter Prägung nicht mehr passend für unser Miteinander ist", sagte er der Sport Bild.

Nach der Ausbootung des Weltmeister-Trios (alle damals noch beim FC Bayern) hatte der Rat im DFB-Team ohnehin nur noch aus Kapitän Manuel Neuer (FC Bayern) und Toni Kroos (Real Madrid) bestanden.

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Bundestrainer Joachim Löw nominierte in der Folge keine weiteren Spieler in den Mannschaftsrat - nun ist er de facto aufgelöst.

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Nationalmannschaft nutzt App

Bierhoff erklärt, man wolle beim DFB-Team nun einen anderen Weg gehen, indem man sich vom Instrument Mannschaftsrat trennt. "Auch das ist Ausdruck von gegenseitigem Vertrauen und gelebten flachen Hierarchien bei der Nationalmannschaft", sagt der 51-Jährige.

In Zukunft werden Mannschaft und Verantwortliche außerhalb der Länderspiele über eine spezielle App kommunizieren.

Wichtige Entscheidungen sollen in Zukunft auf andere Weise getroffen werden.

"Wir haben einen intensiven und regelmäßigen Austausch mit der Mannschaft und sitzen je nach Thema, Projekt, Vorhaben in unterschiedlichen Konstellationen zusammen", erklärt Teammanager Thomas Beheshti.

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