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Dortmund - Bundestrainer Joachim Löw lobt nach dem Remis im Klassiker gegen Argentinien sein junges Team, sieht aber noch Probleme. SPORT1 fasst die Stimmen zusammen.

Nicht weniger als 13 Nationalspieler fehlten Bundestrainer Joachim Löw für das Testspiel gegen Argentinien.

Trotzdem schlug sich das DFB-Team achtbar und verpasste nach starkem ersten Durchgang kurz vor Schluss noch den Sieg. Serge Gnabry (15.) und Kai Havertz (22.) brachten die deutsche Nationalmannschaft 2:0 in Front, ehe die Gauchos nach der Pause aufdrehten und durch Lucas Alario (66.) sowie Lucas Ocampos (85.) zum 2:2 ausgleichen konnten. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

SPORT1 fasst die Stimmen von RTL und aus der Mixed Zone zusammen. (Spielplan DFB-Länderspiele)

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Joachim Löw (Bundestrainer): 

"Die erste Halbzeit haben wir sehr mutig, sehr beherzt nach vorne gespielt mit viel Tempo und vielen guten Aktionen. In der zweiten Halbzeit war Argentinien stark. Sie haben dann noch Qualität eingewechselt. Wir hatten ein paar Ballverluste mehr, nicht mehr den Mut und sind dann ins Schwimmen gekommen. Wir konnten unsere Leistung nicht über 90 Minuten halten, aber mit den Ansätzen war ich sehr zufrieden. Innerhalb der Mannschaft hätte ich mir da noch ein bisschen mehr Ruhe gewünscht."

"Wie die Spieler mit den wenigen Einsätzen sich gezeigt haben, war sehr positiv. Es ärgert einen immer, wenn man 2:0 führt und es dann noch verspielt. Man muss mit den jungen Spielern aber auch ein bisschen Nachsicht haben."

"Die erste Halbzeit war super. Wir hatten viel Tempo drin, haben uns gute Chancen erarbeitet. Wir waren da richtig gut. Auch in der Defensive standen wir gut. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann nicht mehr so viel Mut, hatten mehr Ballverluste und haben dann Probleme bekommen."

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Joshua Kimmich (erstmals Kapitän des DFB-Teams): 

"Die erste Halbzeit war sehr gut, da hatten wir gute Gegenstöße. In der zweiten Halbzeit verlieren wir dann zu schnell die Bälle und bekommen den Ausgleich. Das ist uns jetzt nicht das erste Mal in der Nationalmannschaft passiert. Ich glaube, dass keiner bei uns Angst hat, dass wir ein Gegentor bekommen. Argentinien hat es dann einfach besser gemacht und uns in die Defensive gedrückt. Dass ich die Binde heute tragen durfte, war natürlich ein sehr besonderes Gefühl. Es hat sich für mich schön angefühlt. Ein ganz besonderer Moment in meiner Karriere, den ich so schnell nicht vergessen werde."

... über Gnabry:

"Serge tut unserem Spiel immer gut, mit seiner Dynamik, mit seinem Eins-gegen-Eins, auch mit seinem Abschluss. Ich glaube, für ihn war es auch mal ganz gut, dass er nicht immer über 90 Minuten gehen muss. Trotzdem ist er natürlich ein überragender Spieler und tut jeder Mannschaft gut."

Die erste Halbzeit war sehr gut, da hatten wir gute Gegenstöße. In der zweiten Halbzeit verlieren wir dann zu schnell die Bälle und bekommen den Ausgleich. Das ist uns jetzt nicht das erste Mal in der Nationalmannschaft passiert. Ich glaube, dass keiner bei uns Angst hat, dass wir ein Gegentor bekommen. Argentinien hat es dann einfach besser gemacht und uns in die Defensive gedrückt. Dass ich die Binde heute tragen durfte, war natürlich ein sehr besonderes Gefühl."

... über das Pressing des Gegners:

"Wir haben den Anspruch, den Ball bei Druck nicht einfach wegzuhauen. Wir haben genügend gute Fußballer und in vorderster Reihe Spieler, die sowohl mitspielen, als auch in die Tiefe gehen können."

Julian Brandt (Stürmer):

"Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber am Ende hat man gemerkt, dass wir eine neue Mannschaft waren. Da kann noch nicht alles klappen. Schade."

Kai Havertz (Mittelfeldspieler):

... über die Vorarbeit von Gnabry:

"Serge hat es natürlich überragend gesehen, hat dem Kopf hochgenommen, dann hat er mich gesehen, dann war es nicht mehr so schwer, den Ball reinzudrücken. Das freut mich natürlich."

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...über sein erstes Länderspieltor:

"Das ist schon ein Kindheitstraum, irgendwann mal ein Tor für die Nationalmannschaft zu schießen. Jetzt ist es passiert, freut mich natürlich extrem."

Marc-André ter Stegen (Torhüter):

"Für mich ist wichtig, die 90 Minuten zu spielen, meine Spiele zu spielen und ein Gefühl dafür zu bekommen. Wenn du nicht spielst, kannst du dich nicht zeigen, und das ist mein Ziel. Der Trainer hat mir die Chance gegeben. Ich möchte natürlich immer weitermachen und dran arbeiten. Auch wenn das Team nicht das Team war, was vielleicht normalerweise spielen würde, war es in der ersten Halbzeit vor allen Dingen ein Spiel, was interessant war. In der zweiten haben wir ein bisschen nachgelassen."

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Robin Koch (Abwehrspieler):

... über sein Debüt: 

"Ich habe es relativ kurzfristig erfahren, heute Mittag, und habe einfach versucht, mich auf das Spiel zu freuen. Das ist einfach ein Riesentraum, der da in Erfüllung geht. Ich habe einfach versucht, mich darauf zu fokussieren und ein bisschen zu genießen."

Lionel Scaloni (Nationaltrainer Argentinien):

"Die Leistung ist wichtiger als das Ergebnis. Die zweite Halbzeit war viel besser als die erste. Diese positiven Dinge nehme ich für die Zukunft mit. In der zweiten Halbzeit haben wir auch ein bisschen umgestellt. Ich möchte die Einstellung und Mentalität der Mannschaft hervorheben. Sie hat nie aufgegeben. Es ging darum, in diesem Spiel reifer zu werden. Und meine Mannschaft ist reifer geworden."

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