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Die Stimmung in den Stadien bei Spielen des DFB-Teams erreicht einen neuen Tiefpunkt. Der DFB-Präsident Fritz Keller scheint eine Lösung gefunden zu haben.

Fritz Keller ist nun knapp über zwei Monate im Amt des DFB-Präsidenten und packt direkt an einer großen Problemstelle an. Der 62-Jährige setzt sich höchstpersönlich für ein Comeback der Stehplätze bei Länderspielen ein - mit Erfolg.

Keller-Anruf bei UEFA-Boss Ceferin

Um die Stimmung in den Stadien bei Länderspielen wieder aufzuhellen, rief Keller UEFA-Boss Aleksander Ceferin persönlich an und erzielte eine Ausnahmegenehmigung. Denn: Seit 1998 gilt eigentlich ein allgemeines Stehplatz-Verbot bei Pflichtspielen der UEFA und FIFA.

Keller schaffte damit etwas, was Funktionären aus England, Frankreich und Italien vorher nicht gelang. Ergebnis: Das EM-Qualifikationsspiel der deutschen U21 gegen Belgien (2:3) in Freiburg war nach vier Tagen ausverkauft.

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Stehplatz-Comeback bei Freundschaftsspielen der DFB-Elf

Doch das soll nicht sein einziger Erfolg gewesen sein. Nach Informationen der Sport Bild werden ab 2020 auch wieder Stehplätze bei Freundschaftsspielen der A-Nationalmannschaft eingeführt.

Juristen des DFB bestätigen, dass die UEFA bei Testspielen nur eine Empfehlung, aber kein generelles Stehplatz-Verbot verhängen dürfen. Dieser Beschluss soll vor allem wieder die Zuschauer in die Stadien führen. Der Schnitt lag seit WM-Debakel 2018 nur noch bei mageren 39.512 Besuchern.

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