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München - Antonio Rüdiger verurteilt die rassistischen Vorfälle in den USA. Der Chelsea-Verteidiger lockt zudem einen Nationalmannschaftskollegen.

Antonio Rüdiger hat sich mit klaren Worten zu den rassistischen Vorfällen und der Polizeigewalt in den USA geäußert.

"In England oder Deutschland stand noch nie ein Polizist mit einer Waffe vor mir. Da drüben (in den USA) ist das ein bisschen verrückt. Irgendwann reicht es dann", erklärte der Innenverteidiger am Dienstag auf der Pressekonferenz vor den deutschen Spielen in der Nations League gegen Spanien (Nations League: Deutschland - Spanien am Donnerstag ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) und die Schweiz (Sonntag, 20.45 Uhr) . 

Rüdiger ergänzte: "Wir haben nur ein bisschen mehr Pigmente als andere, aber wir sind auch nur Menschen. Das Problem ist da - in dem einen Land mehr als dem anderen."

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Rüdiger versteht NBA-Profis

Für die Profis in der NBA, die aufgrund der Fülle der Vorfälle Playoff-Spiele boykottiert und über einen Abbruch der Saison nachgedacht hatten, äußerte der 27-Jährige Verständnis.

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"Die meisten NBA-Spieler haben die selbe Hautfarbe wie die Leute, die auf der Straße erschossen werden. Man muss ihre Entscheidung akzeptieren", meinte Rüdiger, der aber betonte: "Wir sollten aber auf unser Land schauen und nicht zu viel in die USA. Aber Respekt vor dem, was sie machen."

Rüdiger will auch Havertz zu Chelsea locken

Der Nationalspieler sprach auch über sportliche Angelegenheiten – wie das Aufrüsten seines Klubs, des FC Chelsea.

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Nachdem der Abwehrspieler schon Timo Werner erfolgreich zum Wechsel zu den Blues überzeugt hatte, baggert er in diesen Tagen an Kai Havertz.

"Mit Timo hat das alles gut geklappt, ich habe meinen Beitrag dazu geleistet. Ich hoffe, dass mit Kai dasselbe passiert", sagte Rüdiger am Dienstag und schmunzelte.

Viel Überzeugungsarbeit muss Rüdiger wohl nicht mehr leisten, der 100-Millionen-Euro-Transfer ist so gut wie perfekt.

Bayer-Trainer Peter Bosz erwartet, dass Havertz nach der Länderspielpause zu Leverkusen "nicht mehr zurückkommt". Am Sonntag hatte der 21-Jährige schon beim Leistungstest vor der Wiederaufnahme des Trainings der Werkself gefehlt.

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Mit Sport-Informations-Dienst

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