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München - Die deutsche Nationalmannschaft muss in der Nations League gegen die Schweiz gewinnen, um sich die Chance auf den Gruppensieg zu wahren. Joachim Löw ändert die Taktik.

Der vierte Spieltag der UEFA Nations League steht an. Die Nationalmannschaft tritt im Fernduell um die Tabellenführung gegen die Spanier, die in Kiew gegen die Ukraine spielen, an. (Service: Spielplan der Nations League).

Bundestrainer Joachim Löw ändert gegen die Schweiz im Vergleich zum Spiel in der Ukraine die Taktik und setzt voraussichtlich auf eine Viererkette. Robin Gosens, Kai Havertz und Timo Werner rücken in die Startelf. Niklas Süle, Julian Draxler und Marcel Halstenberg müssen auf die Bank. Toni Kroos absolviert sein 100. Länderspiel. (Deutschland - Schweiz ab 20.45 Uhr im SPORT1-LIVETICKER)

Die Aufstellungen:

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Deutschland: 1 Neuer - 13 Klostermann, 4 Ginter, 16 Rüdiger, 19 Gosens - 6 Kimmich, 8 Kroos - 21 Havertz, 18 Goretzka, 9 Werner - 20 Gnabry.

Schweiz: Sommer - Widmer, Elvedi, Schär, Rodriguez - Xhaka, Freuler - Shaqiri, Zuber - Seferovic, Gavranovic.

Löw begründet Taktik gegen Schweiz

Löw erklärte, dass während des Spiels zwischen einer Dreier- und Viererkette gewechselt würde und Joshua Kimmich beim Spielaufbau nach hinten zwischen die beiden Innenverteidiger rücken soll.

"Die Achse bleibt bestehen. Gegen die Ukraine war es im Spielaufbau viel zu langsam, es gab keine Dynamik und Präzision. Deswegen ist das Spiel zäh geworden", sagte der Bundestrainer in der ARD. "Wenn man schneller und dynamischer spielt, hat der Gegner Probleme. Das ist das Ziel, kein langsamer Aufbau. Jo Kimmich kann gut in der Dreierkette spielen, er kann vorne wie hinten das Spiel aufbauen."

Experte Bastian Schweinsteiger ergänzte: "Wenn du von hinten keine Innenverteidiger hast, die den Ball auflösen, wird es schwierig. Joshua verliert dadurch Energie. Man muss kreative Spieler in der Innenverteidigung haben."

DFB-Team: Löw warnt vor der Schweiz

Dass die heutige Partie kein Selbstläufer wird zeigte die letzte Partie der beiden Mannschaften. Im Hinspiel am 6. September gab es in der Schweiz ein 1:1. Ilkay Gündogans Führung in der 14. Minute glich der Schweizer Silvan Widmer aus (57.). Bundestrainer Löw warnt: "Die Spieler sind nahezu perfekt geschult. Im Zweikampfverhalten sind sie sehr gut. Gegen die Spanier haben sie durch einen individuellen Fehler verloren. Sonst hatten die Spanier keine Chancen. Das sagt schon alles aus."

Dennoch geht die deutsche Nationalmannschaft mit guten Aussichten in das Nachbarschaftsduell in der Nations League.

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Es ist trotzdem für die Nationalmannschaft zu beachten, dass die Partie gegen die Schweiz sehr wichtig ist. Immerhin muss ein Sieg her, damit die Chance auf den ersten Platz in der Gruppe gewahrt werden kann. Aktuell liegt das Team von Löw mit fünf Zählern zwei Punkte hinter Tabellenführer Spanien (Service: Tabelle der Nations League).

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Die Schweiz ist aktuell Gruppenletzter und hat erst einen Punkt auf dem Konto. 

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