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Nach dem Debakel in Spanien redet Bastian Schweinsteiger Klartext. Der Weltmeister von 2014 fordert Veränderungen und nimmt die Spieler in die Pflicht.

"Entsetzlich! Ein Nackenschlag!" - Bastian Schweinsteiger wählte bei seiner Analyse des 0:6-Debakels der deutschen Nationalmannschaft in Spanien deutliche Worte.

Der Weltmeister von 2014 ging mit den Nationalspielern hart ins Gericht und forderte Veränderungen.

"Ein schwarzer Abend für das DFB-Team in Sevilla. Diese verdiente Niederlage wirft viele Fragen auf. Es muss sich etwas verändern und in dieser Situation nehme ich auch die Spieler in die Pflicht", schrieb Schweinsteiger auf Instagram.

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Schweinsteiger: "Man muss etwas verändern"

Zuvor sagte der 36-Jährige in seiner Funktion als TV-Experte in der ARD: "Man kann gegen so eine Mannschaft verlieren, aber nicht 0:6. Was mich gestört hat, ist, dass man sich nicht gewehrt hat. Es hat sich nicht als Team angefühlt. Man hat keine Kommandos gehört, nur die Spanier gehört. Sie waren uns in allen Belangen überlegen."

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Der früherer Bayern-Star forderte eine Aufarbeitung der Niederlage. "Man muss nicht alles umwerfen, aber sich die richtigen Fragen stellen. Man muss etwas verändern, so darf man nicht als Nationalmannschaft auftreten. Es gibt gewisse Werte, die eine deutsche Nationalmannschaft vertreten muss. Und das habe ich heute auf dem Platz nicht gesehen."

Schweinsteiger fordert Rückkehr von Müller und Boateng

Zugleich machte sich Schweinsteiger für eine Rückkehr seiner früheren Teamkollegen Jérôme Boateng und Thomas Müller stark. Das Duo wurde zusammen mit Mats Hummels Anfang vergangenen Jahres von Bundestrainer Joachim Löw ausgemustert.

"Der Bundestrainer und sein Team haben eine Meinung dazu, ich persönlich habe leider eine andere", sagte Schweinsteiger. "Solche Spieler wie Jérôme Boateng und Thomas Müller haben das Triple gewonnen haben, mit der besten Mannschaft in Europa. Die spielen da in der ersten Elf und haben Qualität, sind deutsche Spieler. Warum nicht für die Nationalmannschaft?"

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