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München - Stefan Kuntz ist ein heißer Kandidat auf die Nachfolge von Joachim Löw als Bundestrainer. Im CHECK24 Doppelpass spricht er über eine mögliche Beförderung.

Christoph Daum kennt sich mit der Geschichte aus: "1990 war der Nachfolger von Franz Beckenbauer der U21-Trainer Berti Vogts", erinnerte sich der langjährige Bundesliga-Trainer im CHECK24 Doppelpass.

Wiederholt sich nun die Geschichte und folgt der jetzige U21-Coach Stefan Kuntz auf Joachim Löw?

Noch will sich Kuntz mit diesem Szenario nicht beschäftigen, immerhin absolviert er mit seinem Team gerade die Gruppenphase der U21-Europameisterschaft. 

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"Wenn ich mit nur einem Prozent nicht bei der U21 wäre, dann würde ich hier den Job nicht richtig machen. Danach ist genug Zeit, andere Dinge zu diskutieren", sagte Kuntz, der mit einem Sieg gegen Ungarn und einem Remis gegen die Niederlande mit seinem Team einen guten Start hinlegte. (Spielplan der U21-Europameisterschaft)

DFB dürfte mit Kuntz Vertragsgespräche führen

Das bedeutet aber auch, dass Kuntz als Nachfolger für Löw im Sommer durchaus in Frage kommen könnte. Das gründet sich noch auf einen anderen Aspekt.

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"Ich glaube, dass der DFB gesagt hat, dass er niemanden kontaktieren will, der bei einem anderen Verein einen Vertrag hat. Die Schlussfolgerung könnt ihr jetzt ziehen", sagte der 58-Jährige in einer Liveschalte in den CHECK24 Doppelpass.

Kuntz steht beim DFB unter Vertrag, wäre demnach für Oliver Bierhoff und Co. ein geeigneter Gesprächspartner unter der nach der selbst gegebenen Prämisse. 

Auch Daum sieht Stefan Kuntz weit vorn

Auch der frühere Meistercoach und Fast-Bundestrainer Christoph Daum - am Sonntag Gast im Dopa - sieht Kuntz weit vorn, auch mit Blick auf die Geschichte: "1990 war der Nachfolger von Franz Beckenbauer der U21-Trainer Berti Vogts."

U21-Nationalspieler Florian Krüger (Erzgebirge Aue) kann Kuntz dem DFB nur ans Herz legen. "Wenn der DFB sich am Ende für ihn als Bundestrainer entscheidet, treffen sie eine gute Wahl", sagte er am Sonntag in einer Video-Medienkonferenz: "Nicht nur ich, viele andere würden es ihm wünschen und auch gönnen. Aber ich glaube, er will erstmal mit uns das Beste hier beim Turnier erreichen. Daher ist das im Moment hier kein Thema."

Kuntz sei "ein offener, herzlicher und kommunikativer Mensch, der weiß, wie man mit den Jungs umzugehen hat. Er weiß, wie wir ticken, war selbst bei einer EM dabei. Er kann es uns vorleben."

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Mit Sportinformationsdienst (SID)

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