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Bayern-Juwel Jamal Musiala kommt seinem Länderspieldebüt näher. Bundestrainer Joachim Löw kündigt Musialas Berufung an. Auch mit Florian Wirtz plant er.

Joachim Löw startet wie erwartet mit den Jungstars Jamal Musiala und Florian Wirtz in die WM-Qualifikation Ende März.

"Ich denke, man kann jetzt schon sagen, dass wir mit beiden planen", sagte der Bundestrainer im Interview mit RTL/ntv.

Musiala hätte auch für die englische Nationalmannschaft auflaufen können, entschied sich aber schließlich für den DFB - auch weil Bundestrainer Löw um ihn kämpfte, wie SPORT1 bereits im Vorfeld berichtet hatte.

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Löw gibt seinen Kader für die Spiele gegen Island (25.3.), in Rumänien (28.3.) und gegen Nordmazedonien (31.3.) am Freitag bekannt. (Spielplan und Ergebnisse)

Löw begründet Nominierung von Musiala und Wirtz

Mit Blick auf die EM (11. Junis bis 11. Juli) sei es "gut, dass ich sie mal ein paar Tage bei uns sehe, wie sie sich in unserem Kreis zeigen, das ist vielleicht ein guter Fingerzeig in Richtung Turnier", sagte Löw über die beiden Youngster. Eine Garantie für einen Einsatz bei den drei Quali-Spielen sei dies jedoch nicht.

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Er habe Bayern-Profi Musiala bei dessen Entscheidung für die DFB-Auswahl "keine Versprechungen oder Zusage gemacht", betonte Löw. Der 18-Jährige hatte sich gegen die englische Nationalmannschaft entschieden, für deren U21 er zuletzt gespielt hatte.

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Wirtz fehlt im Aufgebot der U21 für die EM

"Ich hatte ein sehr gutes und ehrliches Gespräch mit Joachim Löw. Wir haben uns persönlich in München getroffen. Herr Löw hat mir bei diesem Treffen einen sehr klaren Weg für mich in der Nationalmannschaft aufgezeigt", sagte Musiala in einem Interview mit der Sportschau.

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Die Nominierung des Leverkuseners Wirtz (17) war nach dessen Fehlen im EM-Aufgebot der DFB-U21 ebenfalls erwartet worden.

Müller, Hummels und Boateng für nächste Länderspiele keine Option

Die vor zwei Jahren ausgebooteten Rio-Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng seien dann keine Option, sagte Löw wenig überraschend.

Das Trio kenne die Abläufe im DFB-Team gut und ließe sich mit Blick auf die EM auch kurzfristig problemlos integrieren, sagte Löw. Mit einer endgültigen Entscheidung sei somit erst bei der EM-Nominierung im Mai zu rechnen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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