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Serge Gnabry erzielte sein 15. Länderspieltor
Serge Gnabry erzielte sein 15. Länderspieltor © Imago
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Die deutsche Nationalmannschaft holt im zweiten Spiel der WM-Qualifikation den zweiten Sieg - muss aber lange zittern. Serge Gnabry ebnet in Rumänien den Weg.

Kraftakt und Zitterpartie statt Gala-Abend!

Die deutsche Nationalmannschaft hat in der WM-Qualifikation den nächsten Sieg eingefahren. Beim 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Rumänien in Bukarest hatte die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw aber etwas mehr Mühe als beim souveränen 3:0-Sieg zum Quali-Auftakt gegen Island. (Spielplan und Ergebnisse der WM-Qualifikation)

Kimmich: "Wir hätten uns das einfacher gestalten können"

Serge Gnabry (17.) traf für die überlegene DFB-Auswahl, die nach vielen vergebenen Torchancen in der Schlussphase noch mal um den 18. WM-Quali-Sieg nacheinander zittern musste. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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"Wir hätten uns das einfacher gestalten können. In der 90. hatten wir noch das Glück, dass sie nur das Außennetz treffen. Das wäre dann die Rache gewesen. Wir müssen es einfach früher entscheiden, dann haben wir auch einen ruhigeren Abend", sagte Joshua Kimmich bei RTL. "Wir haben das Spiel weitestgehend kontrolliert. Wir haben es aber nicht geschafft, das Spiel früher zu entscheiden."

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Kapitän Manuel Neuer ergänzte: "Wir müssen früher den Deckel draufmachen."

Mit der maximalen Punktausbeute von sechs Zählern führt Deutschland in der Gruppe J nach den ersten beiden Spieltagen die Tabelle an. Am Mittwoch steht das Duell mit Nordmazedonien auf dem Programm - für die optimale Vorbereitung ging es noch in der Nacht zurück in die Heimat. In Bukarest hielt auch eine weitere Bestmarke: Die DFB-Auswahl ist seit ihrem ersten Auftritt 1934 in allen 48 WM-Quali-Spielen auswärts ungeschlagen. (Die Tabellen der WM-Qualifikation)

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Gnabry schließt sehenswerte Kombination ab

Bundestrainer Löw schickte seine Erfolgself im Vergleich zum Sieg gegen Island unverändert auf den Rasen. Auch die angeschlagenen Leon Goretzka und Leroy Sané wurden rechtzeitig fit.

"Lösungen nach vorne, Vorwärtsgang, Vorwärtsdrang" - das wollte Löw von seinem Team sehen. Und die deutsche Mannschaft begann druckvoll, Zählbares sprang in der Anfangsviertelstunde aber nicht heraus.

Antonio Rüdiger initiierte mit einem langen Ball das Führungstor. Auf dem rechten Flügel nahm sein Chelsea-Teamkollege Kai Havertz den Ball gekonnt aus der Luft und legte im Strafraum quer zu Serge Gnabry, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste.

DFB-Team mit Chancenwucher - Neuer hält Sieg fest

Kurz darauf klatschte ein abgefälschter Distanzschuss von Joshua Kimmich (19.) an die Latte. Auf der anderen Seite stellte ein zentraler Schuss von Razvan Marin Kapitän Manuel Neuer (27.) vor keine Probleme. Das DFB-Team blieb dominant, konnte sich aber kaum klare Chancen erspielen. Gnabry traf zunächst aussichtsreich den Ball nicht richtig (39.) und köpfte kurz vor der Pause drüber (43.).

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Nach dem Seitenwechsel drängte die Löw-Elf auf den zweiten Treffer – scheiterte aber immer wieder an Florin Nita. Zunächst zwang Goretzka gegen rumänischen Schlussmann zu einer Glanztat (50.), dann lenkte der Keeper einen Gnabry-Flachschuss (58.) gerade noch um den Pfosten. Auch Ilkay Gündogan fand seinen Meister in Nita (60.).

In der Schlussphase drängte die deutsche Auswahl mit dem eingewechselten Timo Werner auf die Entscheidung. Aber auch der Joker vom FC Chelsea scheiterte an Nita (80.). George Puscas (87.) hatte dann doch noch mal den Ausgleich auf dem Fuß, aber Neuer packte sicher zu. Kurz darauf traf Nicolae Stanciu (90.) aus spitzem Winkel nur das Außennetz.

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