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Ein Nationalmannschaftscomeback von Thomas Müller wird einem Pressebericht zufolge immer wahrscheinlicher. Danach hat Bundestrainer Joachim Löw bereits mit ihm gesprochen.

Am 19. Mai wird Bundestrainer Joachim Löw den Kader für die EM (11. Juni bis11. Juli) bekannt geben, sein letztes Turnier vor dem Rücktritt.

Rücksichten auf eventuelle hierarchische Entwicklungen innerhalb der Nationalmannschaft nach dem Sommer muss Löw nicht mehr nehmen. Er wird den bestmöglichen Kader zusammenstellen, um sich mit einer erfolgreichen EM zu verabschieden.

Aufgrund der Corona-Pandemie darf Löw 26 statt der bisher üblichen 23 Spieler nominieren. Daher ist das mögliche Comeback des formstarken Thomas Müller mehr denn je öffentliches Diskussionsthema.

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Seit Montag plant Löw mit seinem Staff und Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff die konkrete Herangehensweise an das Turnier. Wie die Bild erfahren haben will, soll Löw dabei bereits mit Müller telefoniert haben, um ihm mitzuteilen, dass er für die EM mit ihm plane. Weder Löw noch Müller haben dies bislang bestätigt.

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Müller war im März 2019 wie seine damaligen Münchner Klubkollegen Mats Hummels und Jérôme Boateng nach dem WM-Desaster 2018 und dem sportlichen Abstieg aus der Nations League von Löw aussortiert worden. Sein 100. und bislang letztes Länderspiel (38 Tore) bestritt der 31-Jährige am 19. November 2018 in der Nationenliga gegen die Niederlande (2:2).

Müller hat im März Bereitschaft signalisiert

"Ich habe große Lust, da um den Titel zu kämpfen, wenn ich darf", hatte Müller bereits im März dieses Jahres über die EM gesagt. Löw hatte damals die Tür ein Stück weit aufgemacht, als er erklärte, er werde den Umbruch in der Nationalmannschaft im Sinne des EM-Erfolgs womöglich "unterbrechen".

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Mit Material des SID (Sportinformationsdienst)

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