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Dänemark kämpfte sich nach einem 0:3 in der Schweiz noch zurück © Getty Images
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Dänemark feiert ein Sensations-Remis in der Schweiz. Schweden und Norwegen liefern sich einen heftigen Schlagabtausch. Italien und Spanien gewinnen.

Spanien und Italien feiern ihre nächsten Erfolge, auch Irland hat nach dem 2. Spieltag der EM-Qualifikation noch eine makellose Bilanz: Während Spanien mit dem 2:0 (1:0) in Malta und Italien durch das 6:0 (4:0) gegen Fußball-Zwerg Liechtenstein Favoritensiege einfuhren, kämpften sich die Iren vor eigenem Publikum gegen Georgien zu einem 1:0 (1:0).

Dänemark mit Wahnsinns-Comeback

Die Schweiz gab einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand.

Die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic spielte nach einer 3:0-Führung am Dienstagabend lediglich 3:3 (1:0) gegen Dänemark und muss die Spitze der Gruppe D den Iren überlassen. Ebenfalls auf dem ersten Platz thront Spanien in Gruppe F mit der optimalen Ausbeute von sechs Zählern.

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Italien-Kantersieg

Gleiches gilt für die in Gruppe J beheimatete Squadra Azzurra, die im Heimspiel gegen die Nummer 181 der Welt ihr Torverhältnis aufbesserte. (EM-Quali-Tabellen)

Stefano Sensi (17.), Marco Verratti (32.) und Fabio Quagliarella mit zwei Handelfmetern (35./45.+3) brachten Italien in Parma drei Tage nach dem Auftaktsieg gegen Finnland schon im ersten Abschnitt deutlich in Führung. Vor dem zweiten Strafstoß hatte Liechtensteins Daniel Kaufmann auf der Torlinie geklärt und sah dafür die Rote Karte.

Nach dem Wechsel schraubten Moise Kean (69.) und Leonardo Pavoletti (76.) das Ergebnis gegen die überforderten Gäste weiter in die Höhe.

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Am frühen Abend hatten die Finnen um Bayer Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky in Armenien ihren ersten Sieg gefeiert, Fredrik Jensen (14.) vom Bundesligisten FC Augsburg und Pyry Soiri (78.) erzielten die Tore in Jerewan. Im dritten Spiel musste Bosnien-Herzegowina in Unterzahl gegen den früheren Europameister Griechenland nach einer 2:0-Führung noch das 2:2 (2:0) hinnehmen.

Bosniens Miralem Pjanic sah die Rote Karte (65.).

Spanien ohne Enrique

Spanien hatte in Malta ohne seinen Trainer Luis Enrique auskommen müssen. Der 48-Jährige fehlte aus "dringendem privatem Grund" und wurde durch seinen Assistenten Robert Moreno vertreten. Für den spanischen Sieg sorgte Alvaro Morata (61./73.) mit einem Doppelpack.

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Den Auftakt in die Qualifikationsrunde für die paneuropäische EM 2020 hatte Enriques Team am Samstag gegen Norwegen (2:1) für sich entschieden. (EM-Quali-Spielplan)

Irres Torspektakel in Norwegen

Ebenjenes Team erlebte beim 3:3 (1:0) im skandinavischen Duell mit Schweden ein turbulentes Spiel. Die Schweden gerieten durch die Tore von Björn Johnsen (41.) und Joshua King (60.) in Rückstand. Viktor Claesson (70.) staubte nach einem gehaltenen Elfmeter des Berliner Keepers Rune Jarstein zum Anschluss ab, ehe der Mainzer Robin Quaison (87./90.+1) in der Schlussphase das Spiel drehte.

Ola Kamara glich in der siebten Minute der Nachspielzeit noch aus. Im Außenseiterduell der Sechsergruppe setzte sich zudem Rumänien mit 4:1 (3:1) bei den Färöern durch.

Dänemark-Ausgleich erst in der Nachspielzeit

Die Schweiz, die mit sechs Bundesliga-Profis in der Startelf angetreten war, ging gegen die Dänen durch Remo Freuler (19.) in Führung, der frühere Gladbacher Granit Xhaka (66.) und Schalkes Breel Embolo (76.) ließen im zweiten Abschnitt die weiteren Tore folgen. Mathias Jörgensen (84.), Christian Gytkjär (88.) und Henrik Dalsgaard (90.+3) sorgten noch für den Ausgleich der Dänen.

Irland gewann dank des Treffers von Conor Hourihane (36.). Das noch punktlose Gibraltar war in der Fünfergruppe spielfrei.

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