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Löw-Vertreter Marcus Sorg nimmt vor dem Spiel gegen Estland den zuletzt außen vor gelassenen Timo Werner in Schutz - und kritisiert die Medien.

Timo Werner kam bei den beiden ersten EM-Qualifikationsspielen für Deutschland nicht zum Einsatz - dass der DFB-Trainerstab um Joachim Löw aber weiter auf ihn setzt, machte dessen Assistent Marcus Sorg am Pfingstmontag überdeutlich.

In einem recht flammenden Appell an Medien und Öffentlichkeit stellte Sorg klar, dass Werners Abwesenheit für ihn nur eine Momentaufnahme darstellt.

"Er ist ein junger Mensch, er hat für uns schon tolle Leistungen gebracht, einen fantastischen Confed Cup gespielt, die WM gespielt. Jetzt spielt er in einer Mannschaft, die im Umbruch ist, momentan mal nicht", führte Sorg bei der DFB-PK vor dem Spiel gegen Estland aus (EM-Qualifikation, 4. Spieltag: Deutschland - Estland, ab 20.45 Uhr im SPORT1-Liveticker).

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Der frühere Trainer des SC Freiburg, der seinen erkrankten Chef gerade vertritt, findet "nicht korrekt, daraus ein Riesen-Thema zu machen, er fällt nicht durch oder irgendwas". Er würde sich "wünschen, dass die Medien mit ihm anders umgehen".

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Werner war in den ersten beiden Qualifikationsspielen in den Niederlanden (3:2) und Weißrussland (2:0) nicht zum Einsatz gekommen, was Sorg wie folgt begründete: "Wir sind eine Mannschaft, die gerade zusammenwächst und haben sehr viele Möglichkeiten, da müssen wir Dinge ausprobieren. Es braucht da auch eine gewisse Stabilität. Die Mannschaft hat sich aktuell eingespielt, wir haben mit Marco Reus, der in fantastischer Form ist, Spiele gewonnen, da ist es halt mal so."

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Löws Vertreter ergänzte: "Timo ist und bleibt ein fester Bestandteil dieser Mannschaft. Timo wird die Entwicklung dieser Mannschaft noch mitgestalten. Wir werden alle noch sehr froh sein, dass wir ihn haben."

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