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Die EM 2020 wurde aufgrund der Coronapandemie um ein Jahr verschoben
Die EM 2020 wurde aufgrund der Coronapandemie um ein Jahr verschoben © Getty Images
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Im Sommer 2020 hätte die EM eigentlich in ganz Europa stattfinden sollen. Aufgrund der Coronapandemie wurde sie auf 2021 verschoben. Nun wackelt der Austragungsmodus.

Es sollte die erste paneuropäische EM werden - nun deutet sich Corona-bedingt eine Wende an.

Laut Informationen der französischen Zeitung Le Parisien soll die UEFA über eine Austragung der EM 2021 in nur einem Land nachdenken.

Russland stehe dabei wohl als Austragungsort zur Debatte. Die Russen, die bereits die WM 2018 austrugen, verfügen über eine gute Infrastruktur und haben Erfahrung bei der Austragung solcher Großevents. 

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"Theoretisch könnten wir die EURO in zwölf Ländern, in elf Ländern, in zehn Ländern, in drei Ländern oder in einem austragen", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin Mitte Oktober im Interview mit der Sportschau: "Wir können es machen, wie wir wollen." 

Das Problem sei, dass "wir bereits sehr viel Arbeit in das Turnier gesteckt haben, alles ist vorbereitet. Wenn wir jetzt etwas ändern würden, wäre das ein großer Aufwand."  

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Im Sommer 2020 hätten die Titelkämpfe eigentlich in zwölf Ländern stattfinden sollen. 

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EM um ein Jahr verschoben 

Die Pandemie machte dem Vorhaben allerdings einen Strich durch die Rechnung, sodass diese auf 2021 verschoben werden musste. Von der Idee einer in ganz Europa ausgetragenen EM sei man auch nach wie vor nicht abgerückt, erklärte Ceferin: "Derzeit planen wir die EURO genauso, wie wir Sie uns wünschen." Man denke "derzeit nicht darüber nach" das Großevent an einen einzigen Standort zu vergeben. 

"Wir haben Überlegungen, wie wir es mit Fans machen, ohne Fans, mit 30, 50 ,70 Prozent. Wie ich es schon häufig gesagt habe, diese Idee einer EURO ist symbolisch eine nette Sache, aber für uns keine einfache Aufgabe, auch unabhängig von der Pandemie", meinte Ceferin. 

Zu dem Bericht von Le Parisien wollte sich die UEFA aktuell nicht weiter äußern. 

Eines steht aber laut UEFA-Präsident Aleksandr Ceferin fest, dass das Turnier im kommenden Jahr unbedingt über die Bühne gehen soll, wo auch immer.

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