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Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter gibt auch einen Tag vor der Deadline keine Zuschauergarantie für die Spiele der Fußball-EM. Wackeln die EM-Spiele nun?

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat auch einen Tag vor der Deadline eine Zuschauergarantie für die Spiele der Fußball-EM vermieden.

"Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schlicht nicht möglich, eine Aussage darüber zu treffen, ob es das Infektionsgeschehen im Juni zulässt, Zuschauer ins Stadion zu lassen oder nicht", sagte der 62-Jährige der Welt am Sonntag.

Nach derzeitiger Infektionsschutzverordnung des Freistaats Bayern seien "Veranstaltungen dieser Art mit Zuschauern nicht erlaubt", erklärte der SPD-Politiker. Nichtsdestotrotz gehe er davon aus, "dass wir in München im Sommer vier EM-Spiele sehen werden". Doch das scheint ohne klares Bekenntnis zu Partien vor Fans mehr als fraglich.

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EM: München setzt auf Prinzip Hoffnung

Während die UEFA eigentlich bis zur Sitzung des Exekutivkomitees am Montag von allen Spielorten eine Zuschauergarantie fordert, setzt München auf das Prinzip Hoffnung.

Man hoffe, "dass sich die Pandemielage bis Juni entspannt und wir unter Einbeziehung zusätzlicher Hygienemaßnahmen und eventueller Teststrategien", so Reiter, "wenigstens einen gewissen Prozentsatz der Plätze in der Allianz Arena für Zuschauer freigeben können". 

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In München sind die drei Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft sowie ein Viertelfinale geplant. Darüber, welche Folgen ein Verlust der Partien hätte, wolle er "gar nicht spekulieren", führte der Oberbürgermeister aus: "Das ist momentan nicht vorauszusagen."

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