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Spanien droht der Ausfall von Sergio Ramos für die Fußball-EM. Der Kapitän von Real Madrid verletzt sich erneut.

Spanien muss bei der Fußball-EM voraussichtlich ohne seinen Kapitän Sergio Ramos auskommen. Der Starverteidiger erlitt nach Angaben seines Vereins Real Madrid eine entzündliche Sehnenreizung im linken Bein und fehlt damit auch den Königlichen im Saisonendspurt um die spanische Meisterschaft.

Zur Dauer der neuerlichen Zwangspause für den 35-Jährigen nach Untersuchungen des Mediziner-Stabes der Madrilenen machte der Klub von Ex-Weltmeister Toni Kroos keine Angaben. Aufgrund seines wochenlangen Ausfalls dürfte Ramos auch nicht rechtzeitig zur EM (ab 11. Juni) wieder genesen und fit sein. 

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Für den Abwehrspieler setzt sich damit eine "schwarze Serie" in der laufenden Saison fort. Ramos hatte erst am vergangenen Mittwoch im Halbfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Chelsea (0:2) sein Comeback im Real-Trikot nach einer mehrwöchigen Zwangspause wegen einer Wadenverletzung und zwischenzeitlichen Corona-Infektion gegeben.

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Ramos war gerade erst wieder fit

Bereits seit der zweiten Januar-Hälfte war der frühere Welt- und Europameister infolge eines Meniskusrisses und einer anschließenden Operation bis Anfang März ausgefallen. Seine erste Zwangspause von mehreren Wochen im laufenden Spieljahr hatte Ramos im Herbst wegen eines Muskelfaserrisses einlegen müssen. Insgesamt absolvierte der Routinier in der ausklingenden Saison nur 15 Punkt- und fünf Champions-League-Spiele.

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Für Real bedeutet der neuerliche Ausfall des 180-maligen Nationalspielers bei der Jagd auf den Tabellenführer Atletico Madrid eine erhebliche Schwächung. Vor den letzten vier Spielen der Saison liegen Kroos und Co. zwei Punkte hinter dem Lokalrivalen. 

Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique hatte für die EM ebenfalls auf Ramos gesetzt. Möglicherweise zieht der Coach die Streichung seines Kapitäns aus dem Kader für das Turnier noch so lange wie möglich hinaus. Spanien trifft bei der EM-Endrunde in der Vorrundengruppe E auf Schweden, Polen und die Slowakei.

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Mit Sport-Informations-Dienst

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