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FBL-EUR-C3-LEVERKUSEN-KRASNODAR © Getty Images
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München und Leverkusen - Bayer Leverkusen scheitert im Sechzehntelfinale der Europa League überraschend an FK Krasnodar. Den Gästen reicht ein Treffer in der BayArena.

Dem Aufwärtstrend in der Liga folgte die Bruchlandung auf der internationalen Bühne: Bayer Leverkusen hat den Einzug ins Achtelfinale der Europa League nach einem tristen Auftritt verpasst. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

Die Werkself musste sich eine Woche nach der Hinspiel-Nullnummer in der ersten K.o.-Runde gegen den russischen Spitzenklub FK Krasnodar mit einem 1:1 (0:0) begnügen und ihre Träume vom zweiten Europacupsieg nach 1988 frühzeitig begraben.

"Wir sind zu Recht ausgeschieden, weil wir heute schlecht gespielt haben. Wir haben mit und gegen den Ball nicht gut agiert, vor allem in der ersten Hälfte. In der zweiten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen, aber das reicht nicht, um eine Runde weiterzukommen", zeigte sich Bayer-Coach Peter Bosz sichtlich enttäuscht.

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(SERVICE: Der Spielplan der Europa League) 

Magomed Sulejmanow (84.) vermasselte den Rheinländern die Generalprobe für das Bundesliga-Spitzenspiel am kommenden Sonntag bei Spitzenreiter Borussia Dortmund, der späte Ausgleich durch Charles Aranguiz (87.) genügte nicht. 

"Wir sind enorm enttäuscht. Wir wollten unbedingt weiterkommen, das haben wir nicht geschafft. Wir hatten viel Ballbesitz, sind aber nicht gefährlich hinter die Kette gekommen. Das ist extrem bitter", fasste Kevin Volland das Spiel bei DAZN zusammen.

"Jetzt müssen wir schnell regenerieren und eine Reaktion zeigen", schaute Volland schon wieder nach vorn. 

Nervöser Beginn, starker Hradecky

Rund zwei Wochen nach dem peinlichen Aus im DFB-Pokal bei Zweitligist 1. FC Heidenheim merkte man den Rheinländern vor nur 16.084 Zuschauern in der BayArena von Beginn an eine gewisse Nervosität an.

Ähnlich wie im Hinspiel ließen sie dem Gegner in der Anfangsphase zu viel Raum. Ohne Abwehrchef Sven Bender, der nach seiner im Hinspiel erlittenen Knöchelverletzung nur auf der Bank Platz genommen hatte, stand die Defensive alles andere als sicher.

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Bereits in der siebten Minute musste Hradecky erstmals gegen Iwan Ignatschew Kopf und Kragen riskieren, nur zwei Minuten später hatte Mauricio Pereyra die Gäste-Führung auf dem Fuß.

Leon Bailey hatte dann in der 13. Minute die erste gute Gelegenheit der Hausherren, als er mit einem Distanzschuss das Ziel nur knapp verfehlte. In der 22. Minute brachte er dann mit einem Flatterball FKK-Keeper Matwej Safonow in Verlegenheit.

Anschließend stand noch zweimal Hradecky im Mittelpunkt, der jeweils gegen Viktor Claesson (26./45.) seine ganze Klasse aufbieten musste.

Traumtor besiegelt Aus

Lucas Alario, der für den verletzten Karim Bellarabi von Beginn an stürmte, hätte seinerseits Bayer in der 36. Minute in Führung bringen müssen.

Auch nach der Pause lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch, wobei Bayer nach wie vor mit dem aggressiven Pressing der Gäste große Schwierigkeiten hatte und immer wieder zu Rückpässen auf seinen finnischen Schlussmann gezwungen wurde.

Die bislang beste Mannschaft der Bundesliga-Rückrunde hatte, wie schon in Russland mehr Spielanteile und durch Bailey, Kai Havertz sowie Alario, der in der 71. Minute mit einem abgefälschten Ball am Aluminium scheiterte, auch im zweiten Durchgang gute Möglichkeiten. 

Bei Sulejmanows direktem Freistoß war Hradecky aber machtlos.

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