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Es ist eine beeindruckende Bilanz, die das Trio um Ante Rebic, Sebastien Haller und Luka Jovic vorweist. Im Rückspiel bei Chelsea könnte es zum Comeback der Büffelherde kommen.

Seit Mitte März ruhen alle deutschen Europapokal-Hoffnungen 2019 auf der Frankfurter Eintracht.

Auf dem Weg ins Halbfinale der Europa League wurden mal eben Lazio Rom, Inter Mailand sowie Benfica Lissabon aus dem Weg geräumt.

Der letzte verbliebene deutsche Vertreter tritt am Donnerstag (21.00 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1) beim FC Chelsea zum Rückspiel (Hinspiel 1:1) an - und hofft auf das Comeback seiner Büffelherde.

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"Haller könnte für morgen eventuell ein Thema sein. Er hat gestern trainiert und war weitestgehend schmerzfrei", sagte Eintrachts Trainer Adi Hütter auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Büffelherde kommt auf 55 Saisontore

Der Franzose, der im Hinspiel schmerzlich vermisst wurde, hat seine Bauchmuskelverletzung rechtzeitig auskuriert und ist wieder eine Alternative für den österreichischen Coach. Zudem darf auch Ante Rebic, vor einer Woche noch gesperrt, an der Stamford Bridge mitmischen.

Blickt man auf die Saisonstatistiken, kommt die Vereinigung der "Büffelherde" genau richtig: Das Offensiv-Trio um Rebic, Haller und Luka Jovic hat in der laufenden Spielzeit beeindruckende Werte vorzuweisen. Erstgenannter kommt in 34 Pflichtspielen auf zehn Treffer und sechs Vorlagen. Haller erzielte in 37 Partien 19 Tore (12 Vorlagen) während Jovic in 44 Spielen 26 Mal ins Schwarze traf sowie seinen Teamkollegen sieben Treffer vorlegte.

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Quälend lange fünfeinhalb Wochen war das Trio gesprengt, nun also könnten die Drei ihr gemeinsames Comeback feiern.

Gerade nach der heftigen 1:6-Klatsche am Sonntag in Leverkusen benötigt die Mannschaft von Trainer Adi Hütter einen moralischen Schub und Mutmacher für die schwere Aufgabe in der Europa League.

Haller-Rückkehr macht Mut

Mit der Rückkehr von Sebastien Haller in den Kader, der letztmals Ende März im Bundesligaspiel gegen Stuttgart auf dem Platz stand, wäre ein erster gefunden. Fünfmal netzte der Franzose bereits in neun Europa-League-Partien ein – zuletzt zweimal beim 4:1-Rückspielsieg in der Zwischenrunde gegen Schachtar Donezk.

Tore werden die Hessen am Donnerstagabend nämlich brauchen. Eines mindestens, um dem FC Chelsea nicht den Vortritt Richtung Finale in Baku Ende Mai lassen zu müssen. Von ihren bislang 29 Treffern im laufenden Wettbewerb gehen 15 auf das Konto des Trios Rebic-Jovic-Haller. Über die Hälfte also, was die Wichtigkeit der drei Frankfurter Offensivkräfte einmal mehr unterstreicht.

Hinspiel-Torschütze Jovic stand in allen bisherigen 13 Europa-League Partien auf dem Platz. Die Rückkehr seiner Sturmkollegen dürfte die Hoffnung nähren, dass nach dem 14. am Donnerstag ein 15. am 29. Mai in Aserbaidschan dazukommt.

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