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Baku - Olympique Lyon hat nach dem Europa-League-Finale zwischen Chelsea und Arsenal etwas zu feiern, denn die Partie wirkt sich auf die Europapokal-Teilnahme nächste Saison aus.

Olympique Lyon darf sich erneut über die Teilnahme an der Champions League freuen.

Weil am Mittwochabend Chelsea das Europa-League-Finale gegen Arsenal gewann (4:1) und seinen Platz in der europäischen Königsklasse bereits über die Premier League gesichert hatte, rückt Lyon nach und erhält den "offenen" Startplatz in der Königsklasse.

Nach den UEFA-Regularien erhält in solch einem Fall der Dritte jener Liga den freien Startplatz, die in der UEFA-Fünfjahreswertung den fünften Rang belegt. Aktuell belegt Frankreich diesen 5. Platz, Tabellendritter der Ligue 1 ist Lyon.

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Für den siebenmaligen französischen Meister bedeutet das wiederholtes Glück: Schon im Vorjahr hatte der Klub vom Europa-League-Sieg von Atletico Madrid profitiert.

Freude auch in Linz und Istanbul

Lyons Aufrücken in die Gruppenphase hat zur Folge, dass der türkische Vizemeister Istanbul Basaksehir eine Qualifikationsrunde überspringt und erst in der 3. Quali-Runde in den Wettbewerb einsteigt.

Gleiches gilt für den Linzer ASK. Der Ex-Klub des künftigen Wolfsburger Trainers Oliver Glasner spielt ebenfalls erst ab der 3. Quali-Runde um das Ticket für die Champions League. Ein Ausscheiden in dieser Runde würde immerhin den Start in der Europa-League-Gruppenphase bescheren.

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Prag hätte bei Arsenal-Sieg profitiert

Hätte sich hingegen der FC Arsenal den Titel in der Europa League geholt, hätten sich die Gunners direkt für die Champions League qualifiziert.

Damit wären fünf Vereine aus der Premier League in der Königsklasse vertreten gewesen, denn Liverpool, Manchester City, Tottenham und Chelsea sind über den Ligaweg bereits automatisch dabei.

Mit fünf englischen Teams in der Champions League hätten dann nur Manchester United und die Wolverhampton Wanderers an der Europa League teilgenommen, da die Gesamtzahl der Vertreter aus einer Liga in den beiden Europacups auf sieben limitiert ist.

Der freie Europa-League-Platz wäre dann an Sparta Prag aus Tschechien gefallen.

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