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Ajax Amsterdam scheitert im Sechzehntelfinale der Europa League. Nach Sporting ist auch Benfica raus. Der LASK steht hingegen überraschend im Achtelfinale.

Drama in London! 

Der FC Arsenal muss nach einem dramatischen Verlängerungs-Krimi die Segel streichen. Die Gunners unterlagen Olympiacos Piräus mit 1:2 (0:1 nach 90 Minuten). Das Hinspiel in Griechenland hatte der Finalist der Vorsaison 1:0 gewonnen. (LIVETICKER zum Nachlesen)

"Das ist sehr, sehr enttäuschend. Ich weiß nicht was ich sagen kann, das ist sehr hart, sehr tough", sagte ein niedergeschlagener Pierre-Emerick Aubameyang nach dem Schlusspfiff bei BT Sport.

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Pape Abou Cisse (53.) und Youseff El Arabi in der 120. Minute schossen die Griechen in die nächste Runde. Kurz vor dem zweiten Gäste-Treffer hatte der Ex-Dortmunder Aubameyang (113.) mit einem traumhaften Seitfallzieher für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt, der Arsenal für das Weiterkommen gereicht hätte.

In der Nachspielzeit der Verlängerung hätte Aubameyang doch noch zum Helden werden können. Er vergab allerdings freistehend vor dem Gäste-Tor, was das Drama perfekt machte. 

"Ich fühle mich sehr schlecht, ich weiß nicht, wie ich diese Chance vergeben konnte. Ich war müde, aber das kann keine Entschuldigung sein", nahm Aubameyang die Schuld auf sich.

Auch Ajax und Benfica scheiden aus

Außer Arsenal hat es noch weitere Mitfavoriten erwischt.

Ajax Amsterdam hat in der Europa League den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Die Niederländer bezwangen zwar den FC Getafe mit 2:1 (2:1), nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel reichte dieser Sieg aber nicht zum Weiterkommen.

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Mit Benfica Lissabon (3:3 gegen Schachtjor Donezk) und Celtic Glasgow (1:3 gegen den FC Kopenhagen) scheiterten zudem weitere namhafte Klubs im Sechzehntelfinale.

Manchester United gab sich mit einem 5:0 (3:0)-Erfolg gegen Club Brügge in Überzahl keine Blöße. Der FC Sevilla schrammte mit einer Nullnummer gegen CFR Cluj knapp am Aus vorbei. Der vermeintliche Siegtreffer der Rumänen kurz vor Schluss zählte wegen eines Handspiels nicht.

LASK erstmals im Achtelfinale

Der Linzer ASK hat seinen Höhenflug in der Europa League fortgesetzt, Sporting Lissabon ist überraschend ausgeschieden.

Der Spitzenreiter der österreichischen Bundesliga setzte sich im Sechzehntelfinal-Rückspiel mit 2:0 (1:0) gegen den niederländischen Topklub AZ Alkmaar durch und erreichte nach einem 1:1 im Hinspiel erstmals das Achtelfinale eines europäischen Wettbewerbs.

Marko Raguz (44./Elfmeter, 50.) sorgte mit einem Doppelpack für die Entscheidung zugunsten des Teams von Valérien Ismael. Die Linzer beendeten die Partie allerdings in Unterzahl: Philipp Wiesinger sah in der Schlussphase Gelb-Rot (88.). (KONFERENZ-LIVETICKER zum Nachlesen)

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Martin Skrtel (31.), Danijel Aleksic (45.) und Edin Visca (90.+2) trafen für die Gastgeber in der regulären Spielzeit, Luciano Vietto (68.) hatte für Sporting zwischenzeitlich verkürzt. In der Schlussphase der Verlängerung löste Visca (119.) mit einem verwandelten Foulelfmeter Basaksehirs Ticket für das Achtelfinale.

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Die AS Rom steht nach einem 1:1 (1:1) beim KAA Gent ebenfalls in der nächsten Runde. Der FC Basel gewann mit 1:0 (1:0) auch das zweite Duell mit APOEL Nikosia und steht ebenso im Achtelfinale.

Gent durfte nach dem Treffer von Jonathan David (25.) auf das Achtelfinale hoffen, Romas Jungstar Justin Kluivert (29.) antwortete aber auf Vorlage des Ex-Dortmunders Henrikh Mkhitaryan schnell.

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