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FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht sich bei der WM-Vergabe 2026 mit schweren Vorwürfen konfrontiert
FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht sich bei der WM-Vergabe 2026 mit schweren Vorwürfen konfrontiert © Getty Images
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Schwere Vorwürfe gegen die FIFA um Präsident Gianni Infantino: Bei der WM-Vergabe 2026 sollte offenbar Marokko geschwächt werden - Nutznießer wären die USA.

Knapp zwei Monate vor der Vergabe der WM-Endrunde 2026 sieht sich der Weltverband FIFA Vorwürfen mit Blick auf den Bewerbungsprozess ausgesetzt.

Einem Bericht der Welt am Sonntag zufolge soll es seitens der FIFA den Versuch gegeben haben, kurzfristig die Kriterien zu Ungunsten des Kandidaten Marokko zu verändern.

Demnach soll in einer Neufassung des Anforderungskatalogs von sechs hochmodernen, bereits bestehenden Arenen die Rede gewesen sein. Da Marokko davon allerdings nur fünf vorzuweisen hat, wäre es für die Wahl am 13. Juni nicht zugelassen worden und der von FIFA-Präsident Gianni Infantino präferierte Verbund aus den USA, Kanada und Mexiko der einzige Kandidat gewesen.

Nach Angaben der WamS wurde die Anforderung auf Drängen der fünfköpfigen Delegation, die in den vergangenen Wochen die Bewerber besucht und auf ihre WM-Tauglichkeit geprüft hatte, zurückgesetzt. Nun genügen wieder vier bereits vorhandene moderne Arenen für die Zulassung zur Wahl.

Den WM-Ausrichter bestimmt auch aufgrund der Ungereimtheiten bei den Wahlen von Russland (2018) und Katar (2022) in diesem Sommer erstmals der FIFA-Kongress. Zuvor hatte noch das damalige Exekutivkomitee die Entscheidung getroffen. Marokko werden gute Chancen eingeräumt, die nötige Mehrheit von 104 der 207 Stimmen zu erreichen.

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