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Nach der Niederlage gegen die Schweiz schimpft Serbien über den deutschen Schiedsrichter Felix Brych. Auslöser ist ein angeblich ausgebliebener Elfmeterpfiff.

Die Diskussionen kochten in den sozialen Netzwerken hoch - doch die Schweizer Matchwinner Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka standen auch nach dem 2:1 (0:1)-Sieg gegen Serbien bei der WM in Russland zu ihrem provokanten Doppeladler-Jubel.

"Die Leute haben es sehen können, das war aus der Emotion heraus", sagte Shaqiri: "Es geht hier nicht um Politik, sondern um Fußball." 

Xhaka meinte im ZDF: "Die Geste war für die Leute, die mich immer unterstützt haben, sie war nicht gegen den Gegner gerichtet."

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Shaqiri erzielt Siegtreffer für Schweiz

Der Profi vom FC Arsenal hatte zunächst per Fernschuss (52.) die frühe Serbien-Führung durch Aleksandar Mitrovic (5.) ausgeglichen. Kurz vor dem Schluss traf Shaqiri (90.) zum Siegtreffer.

Beide Profis mit kosovo-albanischen Wurzeln ahmten danach das albanische Wappentier mit ihren Händen nach, Teile der serbischen Fans werteten dies als Provokation.

Das serbische Team schob dagegen in erster Linie Frust wegen eines ausgebliebenen Elfmeterpfiffs von Schiedsrichter Felix Brych (München) nach einem vermeintlichen Foul an Mitrovic (66.). "Mit den Schweizer Spielern gab es kein Problem", sagte Nemanja Matic: "Nur mit dem Schiedsrichter gab es ein Problem." 

Auch Vizepräsident Savo Milosevic vom Verband FSS schimpfte. "Das ist bei dieser WM die zweite Situation gegen uns. Ich weiß nicht, warum dann der Videoassistent installiert wurde", sagte Milosevic: "Das ist skandalös."

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