"Peinlich!": DFB-Stars fassunglos nach WM-Aus
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Kasan - Die Enttäuschung bei Toni Kroos über das Vorrunden-Aus des DFB-Teams ist groß. Sogar ein Rücktritt ist für den 28-Jährigen ein Thema.

Nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der WM in Russland ließ nicht nur Bundestrainer Joachim Löw seine Zukunft offen, auch Toni Kroos vermied nach Spielende ein klares Bekenntnis zu einer Zukunft in der Nationalelf. 

"Ehrlich gesagt, habe ich genauso wenig wie alle anderen damit gerechnet, dass wir rausgehen. Von daher war ich drauf eingestellt, dass es für uns ein längeres Turnier wird. Daher habe ich keine Gedanken dazu”, sagte er auf SPORT1-Nachfrage.

Auf die Frage, ob er denn zu 100 Prozent versichern könne, dass er Nationalspieler bleibe, blieb Kroos vage. "Lassen wir uns alle mal darüber nachdenken." 

(Kommentar: Diese Blamage muss Konsequenzen haben)

WM-Aus für Kroos keine große Überraschung

Bereits vor der WM hatte sich der 28-Jährige nachdenklich geäußert.

"Immer wieder Abschied zu nehmen von meinen Liebsten, das kostet mich Kraft. Vor allem, wenn man so gern zu Hause ist wie ich. Das ist der negativste Aspekt meines Jobs", sagte Kroos dem stern im März.

Das WM-Aus nach dem 0:2 gegen Südkorea kam für den Real-Profi nicht vollkommen überraschend: "Mir war klar, dass es hart wird für uns, weil ich das Gefühl hatte, dass wir nicht in Topform sind und wir nicht genügend Leute in Topform dabei hatten."

Kroos: "Der letzte Punch hat gefehlt"

Trotz einiger guter Szenen habe "der letzte Punch gefehlt. Es ist nicht unverdient, wenn du nach Hause fährst, weil du über 90 Minuten gegen Südkorea kein Tor schießt", so Kroos.

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Zu seiner eigenen Leistung sagte der Weltmeister von 2014: "Alles was körperlich und mental da war, habe ich reingeworfen. Weil wir ausgeschieden sind, habe ich relativ wenig positive Gedanken."

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Aber eine endgültige Entscheidung, wie es bei ihm und dem DFB-Team weitergeht, dürfte Kroos nicht allein von der enttäuschenden WM abhängig machen.

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